Richard Vogel hat in Lyon ein Update zum Gesundheitszustand von United Touch S gegeben
Es geht aufwärts bei United Touch S
United Touch S und Richard Vogel. Foto: sportfotos-lafrentz.de Vor wenigen Tagen hat das Team um United Touch S bekannt gegeben, dass der Hengst an einer schweren Infektion laboriere. Was genau er hat, wurde jedoch nicht beantwortet. Am Rande des Weltcup-Turniers von Lyon sprach das französische Magazin GRAND PRIX Richard Vogel auf den Gesundheitszustand des Hengstes an. Vogel sagte:
„Viele Leute fragen nach United. Ich freue mich sagen zu können, dass es ihm von Tag zu Tag ein wenig besser geht – auch wenn es sich nur um sehr kleine Fortschritte handelt. Sein Zustand ist sehr stabil, und auch mental geht es ihm gut. Wenn jemand an seiner Box vorbeigeht, spielt er ein wenig und schlägt auch mal aus. Meine feste Pflegerin Felicia ist ständig bei ihm. Sie ist eine große emotionale Stütze für ihn. Er wird Zeit brauchen, aber die geben wir ihm natürlich sehr gerne, damit er sich bestmöglich erholen kann.“
Tipps von Julien Epaillard
Seit einigen Wochen ist Richard Vogel die Nummer eins der Springreiterweltrangliste. Das heißt für Vogel aber offensichtlich nicht, dass er alles besser kann als die Kollegen. Im Gegenteil. Im gleichen Gespräch berichtete der Mannschaftsweltmeister auch, dass er vor Lyon mehrere Tage mit Julien Epaillard trainiert hat, der ihn im Weltcup-Springen um gerade mal drei Hundertstelsekunden geschlagen hat.
„Er hat mir viel beigebracht, aber nicht, wie man schnell reitet!“, scherzte Vogel nach dem Stechen. Dabei sei genau das das Ziel seines Aufenthalts bei Epaillard gewesen: herauszufinden, wie man schneller sein kann als Frankreichs Horseman par excellence. Der hat auf die Frage, was sein Geheimnis für Geschwindigkeit ist, meistens eine ebenso kurze wie einleuchtende Erklärung: Vertrauen.
Richard Vogel gegenüber GRAND PRIX: „Es ist immer gut, zu sehen, wie andere an verschiedene Dinge herangehen – etwa an das Training oder das Reiten an sich. So kann man neue Ideen sammeln. Ich hatte drei junge Pferde dabei, von denen ich sehr viel halte. Es war interessant zu hören, was Julien über sie denkt. Er hat mir wertvolle Anregungen für ihre weitere Ausbildung gegeben, was mir sehr geholfen hat.“
