Bundeschampionat 2026 – Qualifikationen der fünf- und sechsjährigen Springpferde

Weltmeisterschaft war gestern, Bundeschampionat ist heute – Sophie Hinners sahnt am Springplatz ab

Zucht
Bundeschampion 2025 und nun wieder auf Titelkurs: Arcassio unter Jana Fink.
Foto: sportfotos-lafrentz.de Bundeschampion 2025 und nun wieder auf Titelkurs: Arcassio unter Jana Fink. Foto: sportfotos-lafrentz.de
Bei den Qualifikationen der fünf- und sechsjährigen Springpferde beim Bundeschampionat siegte unter anderem der Vorjahreschampion.

Nicht mal eine Sophie Hinners konnte ihre Youngster so in Szene setzen wie Jana Fink den Vorjahreschampion Arcassio. Der rheinische Alaba-Sohn aus einer Darco de Revel-Cassini Boy Junior-Mutter (Z.: Christiane Wilbers), die einst Höchstnoten bei der Herwart von der Decken-Schau für ihr Springen erhielt, wurde heute mit 9,1 von den Richtern bewertet. Das riecht also nach Titelverteidigung, wenn alles gut geht.


Insgesamt waren 117 Teilnehmer in der Prüfung, so dass sie in drei Abteilungen gewertet wurde. Siegerin der zweiten Abteilung wurde die Hannoveraner Stute Vio v. Viscerado-Stolzenberg aus der Zucht von Torben Wegener, im Besitz von Sandra Höing und geritten von Charlotte Höing. Hier gab es eine 9,0.


Die dritthöchste Note von 8,9 vergab das Richtertrio Paul Gummelt, Werner Tapken und Hubert Uphus an die OS-Stute Dia Lady PS v. Diaron-Chacoon Blue aus der Zucht des Gestüts Lewitz und im Besitz der K&K Windows Ltd. Der Ire Cait Kenny stellte die Stute vor.


Dreimal Top drei für Hinners bei den Fünfjährigen


Nachdem sich die Springreiter ja mit nur einem Pferd bei der WM in Aachen etwas über Langeweile beklagt hatten, ist Sophie Hinners jetzt wieder in ihrem gewohnten Rhythmus. Bei den 71 Fünfjährigen präsentierte sie vier Pferde. Drei davon platzierte sie unter den Top drei in den zwei Abteilungen.


Mit dem Holsteiner Hengst Cadoc v. Casall-Diamant de Semilly (Z.: Dr. Klaus-Jürgen Pöhlmann, B.: Sonja Will) erhielt sie eine 8,8 und gewann die zweite Abteilung.


Den Marbacher Landbeschäler Elton v. Emerald van’t Ruytershof-Ludwig von Bayern (Z.: Jens Löhden) ritt Hinners mit 8,7 auf Rang zwei.


Last but not least gab es eine weiße Schleife mit dem Westfalen-Hengst Maroon v. Manoulito-Bellini Royal (Z.: Gripshöver GbR, B.: Vogel & Will Equestrian), der wie noch drei andere Pferde eine 8,5 erhielt.


Die drei anderen 8,5er Pferde waren der Holsteiner Hengst Chacfire v. Chacfly PS-Levisto mit Züchter-Sohn Tjade Carstensen im Sattel, die Oldenburger Stute Corfu v. Cornet de Semilly-Furioso II (Z. u. B.: Eric Stevens) mit Maximilian Wurster und der Westfalen-Hengst Blockbuster II v. Balous Bellini-Cornet Obolensky (Z.: Hubert Waning, B.: Ralf Köhne, Tobias Schult) unter Tobias Thoenes.


Der Beste von allen bei den Fünfjährigen war Chacco Grande v. Chacoon Blue-Casanova, gezogen von Ulrike Sawdka, vorgestellt von Patrick Stühlmeyer für die Schockemöhle-Hengsthaltung. Er erhielt eine 9,0.


Die zweite Zweitplatzierte neben Hinners‘ Elton war mit 8,6 die Westfalen-Stute Cool Lady v. Conthalou-United Touch S unter Hendrik Dowe. Die Stute ist ein Familienprojekt des United Touch-Ausbilders. Heinrich Dowe ist hier Züchter und Besitzer.


Alle Ergebnisse aus Warendorf finden Sie hier.


 


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