Unglaublich – der springt ja wie sein Vater United Touch S
Hendrik Dowe und Unglaublich, Sieger bei den achtjährigen und älteren Springpferde. Foto:sportfotos-lafrentz.de Unglaublich, gezogen bei Heinrich Dowe und auch noch in dessen Besitz stehend, wurde von Hendrik Dowe vorgestellt. Der United Touch S-Sohn stammt aus einer Carrico- Mutter und war im Stechen der sechs fehlerfreien Ritte, der schnellste: 46,31 Sekunden benötigte das Paar, das im vergangenen Jahr in diesem Springen Zweite geworden war. Damit verwies das Familienprojekt Luisa Himmelreich mit 44 Hundertstelsekunden Abstand auf Platz zwei. Sie hatte Paul FB, einen Hannoveraner von Perigeux, neun Jahre jung, gesattelt. Züchter ist Friedrich Bode.
Das Sosath-Double
Besonders gut lief es für Hendrik Sosath aus Lemwerder Er hatte gleich zwei der Stationshengste in das Stechen geritten und dort lieferten die beiden fehlerfreie Runden. Konkret bedeutete das Platz drei für Casino Grande v. Casino Berlin-Contact Me aus der elterlichen Zucht, 0/47,94 Sekunden. Platz vier gab es für Diamant de Plaisir II. Auch diesen Hannoveraner v. Diamant de Simmelly-For Pleasure hat Gerd Sosath, Hendricks Vater, gezogen. Mit dem Neunjährigen hatte Sosath auf Sicherheit geritten. Das Konzept ging auf: fehlerfrei, 48,49 Sekunden.
Hinners schneller als der Rest der Welt
Die absolut schnellste Zeit hatte – na, wer schon? – geritten? Sophie Hinnas, die frisch gebackene Mannschaftsweltmeisterin von Aachen hatte den aus der Zucht und dem Besitz von Martin Franz Vogel stammenden Württemberger Hengst Corey geritten. Der achtjährige Comme le père-Rockwell-Sohn war mit 43,6 Sekunden fast drei Sekunden schneller als der Sieger Hendrik Dowe. Aber ein Abwurf ließ die beiden auf Platz fünf landen. Sechste wurde Kai Thomann, der den Oldenburger Doriano mit vier Fehlern in 46,69 Sekunden über den Kurs geritten hatte. Züchter und Besitzer dieses Diarrado-Coulerubin Sohnes ist Peter Wendeln.
Damit waren insgesamt 35 Reiterpferdekombinationen am Start. 33 beendeten den Parcours: Elf von ihnen waren beim Springpferdezuchtverband Oldenburg International (OS) registriert. Acht stammten aus Holstein je fünf aus Hannover und dem DSP. Zwei Rheinländer, zwei Oldenburger und zwei Westfalen, die übrigens beide von United Touch S abstammten, komplettierten das Starterfeld.
Ergebnisse Großer Preis des Pferdesport Deutschland Verlages, S. zwei Sterne mit Stechen, Finale achtjährige und ältere