Hengstleistungsprüfung im Frühjahr beim KWPN

Sechs neue Hengste fürs KWPN – einer aus Holstein

Zucht
Las Vegas, der das KWPN selbst dreimal bei Weltmeisterschaften der jungen Dressurpferde vertreten hat, ist der Vater des einzigen Dressurhengstes, der die KWPN-Hengstleistungsprüfung im Frühjahr absolviert hat. Foto: Archiv Sportfotos-lafrentz.de Las Vegas, der das KWPN selbst dreimal bei Weltmeisterschaften der jungen Dressurpferde vertreten hat, ist der Vater des einzigen Dressurhengstes, der die KWPN-Hengstleistungsprüfung im Frühjahr absolviert hat. Foto: Archiv Sportfotos-lafrentz.de
Nur sechs Hengste wurden bei der KWPN Hengstleistungsprüfung im Frühjahr vorgestellt. Alle sechs haben das Klassenziel erreicht.

Neu zur Zucht fürs Königlich niederländische Warmblut KWPN zugelassen sind nun fünf Springhengste und einer mit Schwerpunkt Dressur. 21 Tage lang wurden sie in Ermelo geprüft, Samstag war Abschlusstag.


Springhengste


Drei vier- und zwei sechsjährige Springhengste präsentierten sich den niederländischen Richtern am Samstag in Ermelo.


Unter den Neuen für die Zucht der Niederlande ist auch ein Holsteiner Hengst, nämlich der sechsjährige Unions Way v. United Way-Casall aus der Zucht von Ute Carstensen-Möller in Langstedt. Der Stal Horn präsentierte ihn in Ermelo. Dort bescheinigte man ihm einen kooperativen und leistungsbereiten Charakter, reichlich Abdruck am Sprung, Vorsicht und exzellente Reflexe.


Nummer zwei unter den Sechsjährigen war Panthero van de Watermolen v. Lativ V S-Cancara (Z.: Levent Dutkun, J. Mulder), den Jan Greve in Ermelo vorstellte. Der Hengst ist ein Halbbruder des unter Max Kühner bis 1,60 Meter erfolgreichen EIC Julius Caesar. Auch er zeichne sich durch Arbeitswillen aus, gebrauche zudem seinen Körper gut und springe mit viel Übersicht.


Vierjährige


Bei der KWPN-Körung 2025 war Santiago VDL v. Eldorado vd Zeshoek-Kashmir van Schuttershof (Z.: ZG Henstra) zum Reservesieger ausgerufen worden. Bei seiner Leistungsprüfung lobten die Richter nun seine Vorsicht, sein gutes Vermögen und seinen unkomplizierten Charakter.


Sky Fall heißt der Chacco-Blue-Diamant de Semilly-Sohn aus der Zucht und im Besitz vom niederländischen Cheftrainer Wout-Jan van der Schans zusammen mit Jana Khayat. Der Youngster aus dem Jaguar Mail-Stamm habe sich besonders durch seine Rittigkeit, des Gebrauchs seines Körpers und seine Athletik ausgezeichnet, so das Fazit der Richter.


Auf den Namen Symphograaf hört der dritte im Bunde der Vierjährigen, ein Sohn des Pegase van’t Ruytershof und damit ein Comme il faut-Erbe aus einer Vigaro-Mutter (Z.: Peter Maat, B.: Stal Broek). Die Großmutter war siegreich in Weltcup-Springen und Großen Preisen. Ihr Enkel habe sich einerseits durch Vermögen, andererseits durch einen guten Galopp und Reitkomfort ausgezeichnet. Auch der Galopp sei leichtfüßiger geworden.


Nur ein Dressurhengst


Lediglich ein Dressurhengst war angemeldet gewesen, Sir Vegas v. Las Vegas-De Niro aus der Zucht von Frans Vaessen und ausgestellt durch Joop van Uytert. Der kann sich über einen vierjährigen Hengst freuen, der laut Urteil der Richter im Bart Bax bereits großzügig entwickelt ist, eine gute Einstellung hat und im Laufe der 21 Tage deutliche Fortschritte gemacht habe. Er zeichne sich durch einen raumgreifenden Schritt, leichtfüßigen Trabablauf und einen einfach zu regulierenden Galopp aus.


www.kwpn.org


 


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