DSP: Alle Dopingproben negativ bei Körung 2026
Keine der Dopingproben bei den Süddeutschen Hengsttagen, der DSP-Körung 2026, boten Grund zur Beanstandung. Foto: DSP/Fischer Auf den Süddeutschen Hengsttagen des DSP wurden im Januar 2026 52 Hengste gekört. Die Überprüfung per Dopingprobe hat gezeigt: Keiner der 24 Spring- und 28 Dressurhengste hatte Substanzen im Organismus, die dort nicht hineingehörten.
Wie läuft die Dopingprobe ab beim DSP?
Generell werden alle gekörten Hengste beim DSP einer Dopingprobe unterzogen. Bei den Süddeutschen Hengsttagen waren das 42, also 56,5 Prozent aller Junghengste, die nach München gebracht worden waren. Zusätzlich, so sehen es die Körstatuten des DSP vor, wird von allen nicht gekörten Hengsten, die über die Auktion versteigert werden sollen, ebenfalls Blutproben gezogen. Diese werden dann aber nicht untersucht, sondern eingefroren und gelagert. Sollte es zu Verdachtsfällen oder Streitigkeiten nach dem Verkauf kommen, kann anhand der Proben überprüft werden, ob verbotene Substanzen im Spiel waren. Generell wird auf den Körungen nach denselben Substanzen geschaut, die auch im Rahmen eines turniersportlichen Einsatzes von Pferden nicht erlaubt sind. In München waren es bei der DSP-Körung 2026 40 nicht gekörte Hengste, die über die Auktion angeboten wurden.