ARD-Reitsport: Interviewerin Sabine Hartelt verabschiedet sich, Kommentator Carsten Sostmeier spricht von Karriereende

TV-Legenden: Sabine Hartelt verabschiedet, Carsten Sostmeier kündigt Karriereende an

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TV-Legenden des ARD-Reitsports: Carsten Sostmeier und Sabine Hartelt. Fotos: sportfotos-lafrentz.de und sostiontour TV-Legenden des ARD-Reitsports: Carsten Sostmeier und Sabine Hartelt. Fotos: sportfotos-lafrentz.de und sostiontour
Sie waren die öffentlich-rechtlichen Stimmen für Reitsport im Fernsehen: Sabine Hartelt und Carsten Sostmeier. WDR-Redakteurin Hartelt hatte am Sonntag in Aachen ihre letzte Reitsportübertragung. Carsten Sostmeier hat in der BILD Zeitung über seinen Abschied laut nachgedacht.

Sabine Hartelt und Carsten Sostmeier, das war über Jahrzehnte das eingespielte Team, wenn in der ARD Pferdesport übertragen wurde. Olympia, Aachen, Welt- und Europameisterschaften … Sostmeier kommentierte die Prüfungen, Hartelt „fing“ die Reiter nach ihrem Start oder am Ende der Prüfung für Interviews ab. Ein perfekt aufeinander abgestimmtes Duo. Beide wurden für ihre Leistungen schon mit dem Medienpreis Silbernes Pferd ausgezeichnet.


Sabine Hartelt stammt aus einer Familie, die mit Pferden keine allzu großen Berührungspunkte hatte. Aber nachdem sie einmal auf einem Pony gesessen hatte, war klar, dass Pferde zu ihrem Leben gehören würden.


Hartelt: Pferd und Beruf vereint


Der Wunsch, „etwas mit Pferden“ zu machen wurde durch den Aufenthalt auf einer Ranch in den USA noch verstärkt. Schon bald konnte Sabine Hartelt dann den Journalismus, sprich die berufliche Karriere mit dem Thema Pferd verbinden und wurde zu einem Inbegriff öffentlich-rechtlicher Berichterstattung von Turnieren. Sie war. In der r Rolle der „Spielfeldrand-Reporterin“ diejenige, die die Sportler nach dem Ritt als erstes vor das Mikrofon bekam. Dass sie dabei immer den richtigen Ton gefunden hat, auch in schwierigen Situationen, bewies der Blumenstrauß, mit dem sich Ludger Beerbaum bei ihr für ihre stets faire Berichterstattung bedankte.


Sostmeier bis Los Angeles 2028


Noch in Amt und Würden, aber sicher nicht mehr bei der WM 2030 am Start ist die zweite ARD-Ikone, Carsten Sostmeier. Als junger Mann ist er selbt über S-Springen geritten. Der Kommentator mit dem Hang zum blumigen Fabulieren hat seinen Abschiedsplan der Deutschen Presseagentur (dpa) gegenüber mitgeteilt. Die BILD Zeitung hatte die Meldung als erste verbreitet. Von den Olympischen Spielen 2028 in Los Angeles träume er noch, aber spätestens danach soll Schluss sein, ließ „Sosti“ verlautbaren. Natürlich mit einem „klassischem Sostmeier“: „Ich merke, wie das alte Pferd mit den Hufen scharrt und die Olympischen Spiele noch im Auge hat.“


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