Tom Schewe Vierter im Weltcup-Springen von Marokko bei Sieg von Jérôme Guery
Platz eins am Samstag, Vierter im Weltcup – die Schewe-Show in Marokko
Sieger am Samstag bei der Marocco Royal Tour: Tom Schewe und Lester.
Foto: Morocco Royal Tour Es lief dieses Wochenende für Tom Schewe in Marokko! Bereits am Freitag konnte er sich mit Lester in der Qualifikation für das heutige Weltcup-Springen als Elfter dank der schnellsten Vier-Fehler-Runde unter die Schleifenträger mischen. Sieger war hier der Kolumbianer Santiago Diaz Ortega auf dem Holsteiner Jump for Joy und Maximilian Lill konnte sich mit dem ebenfalls in Holstein registrierten Kommandant v. Comme il faut auf Rang vier behaupten.
Gestern schlug dann die große Stunde für Schewe und seinen zehnjährigen KWPN-Wallach Lester v. Eldorado vd Zeshoek. Im höchstdotierten Springen des Tages über 1,55 Meter mit Stechen setzten sie sich gegen fünf Konkurrenten gegen die Uhr durch und sicherten sich den Sieg.
Für den 28-jährigen Schewe war dies der erste Fünf-Sterne-Triumph seines Lebens: „Dieser Sieg ist eine Belohnung für mein gesamtes Team. Er gebührt ihnen genauso sehr wie mir. Wir waren schon so oft ganz nah am Sieg – wir hatten schnelle Stechrunden, beendeten diese aber häufig mit vier Strafpunkten. Heute war unser Tag. Es ist mein erster Sieg auf 5-Sterne-Niveau. Da ich erst vor einem Jahr in Aachen auf diesem Niveau an den Start gegangen bin, ist dieser Erfolg für mich etwas ganz Besonderes. Zudem war ich zum ersten Mal bei der ,Morocco Royal Tour‘ dabei. Ich nehme unvergessliche Erinnerungen mit – nicht nur wegen dieses Ergebnisses, sondern auch dank der herausragenden Organisation, die ich besonders hervorheben möchte.“
Weltcup – noch einen drauf gesetzt
Während Stallkollege Lester die Arbeit übernahm konnte Schewes Toppferd Congress Blue seine Kräfte für das heutige Weltcup-Springen über 1,60 Meter mit zwei Umläufen aufsparen. Im ersten Umlauf hatten die beiden noch einen Abwurf, schafften es aber dennoch unter die Top elf, die noch einmal in den Parcours durften. Ein solcher Fehler passierte ihnen kein zweites Mal. Und da es nur zwei Paaren gelang, zweimal null zu gehen, reichte das Ergebnis für Rang vier für Schewe und seinen neun Jahre jungen OS-Wallach v. Congress.
Die beiden Doppelnuller waren zum einen Belgiens einstiger Mannschaftseuropameister und Olympia-Bronzegewinner Jérôme Guery auf dem zehnjährigen belgischen Sportpferdehengst Kiliman Sitte v. Comme il faut und zum anderen die Britin Chloe Aston im Sattel von Akito Von Rocherath Z, ein elfjähriger Arko III-Sohn. Sie belegten damit die Plätze eins und zwei.
Dritter wurde Simon Delestre (FRA) auf Golden Boy DK. Die beiden hatten wie Schewe und Congress Blue einen Abwurf in Runde eins, um dann fehlerfrei zu bleiben. Aber sie waren schneller als das deutsche Duo.
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