Philipp Weishaupt: „Pfleger und Pferde sicher aus Katar bekommen“
Die Brüder Max und Philipp Weishaupt. Foto: sportfotos-lafrentz.de Bereits gestern hatten wir über die Auswirkungen der kriegerischen Auseinandersetzungen im Nahen Osten auf den Pferdesport berichtet. Zu den Reitern, die eigentlich nächste Woche in Doha die Global Champions Tour einläuten wollten, zählt auch Philipp Weishaupt. Doch dass die aller Wahrscheinlichkeit nach ausfällt, ist momentan das kleinste Problem des Riesenbeckers und seiner Kollegen, wie er gegenüber der dpa berichtete und wie man zum Beispiel in der SZ nachlesen kann.
Die Situation für Pferde und Pfleger
Seine Pferde samt einer Pflegerin sind nämlich noch in Doha, wo ja bereits zu Jahresanfang mehrere Turniere stattfanden. Von seiner Pflegerin erfährt Weishaupt, wie die Lage vor Ort ist. „Sie hat mir Videos geschickt, die Drohnen fliegen genau über die Zelte der Pferde“, erklärte er gegenüber der dpa.
Er selbst kommt genauso wenig nach Katar wie die Pferde, die in Lüttich schon auf ihre Reise warteten und wieder nach Hause geschickt wurden, und das Flugzeug mit den Pflegerinnen dieser Pferde, das gestern in der Luft umdrehte. Zu den Pferden, die erst jetzt gen Osten fliegen sollten, gehörten auch die von Philipp Weishaupts Bruder Max. Er ist wieder nach Hause gefahren.
„Ich kann mir nicht vorstellen, dass das stattfindet“, sagte Philipp Weishaupt in Bezug auf die Global Champions Tour Etappe. Und weiter: „Es gibt jetzt auch Wichtigeres. Wir müssen schauen, wie wir die Pflegerinnen und die Pferde da sicher raus bekommen.“
Reisende gestrandet
Wie Tagesschau.de heute am späten Nachmittag berichtete, sitzen „Tausende Reisende, darunter auch viele Deutsche“ derzeit in der Region fest. Wichtige Flughäfen wie Doha oder auch Dubai und Abu Dhabi seien geschlossen bzw. arbeiteten nur stark eingeschränkt.