Global Champions League Etappe von Wien an die Scandinavian Vikings

Global Champions League: Wikinger bezwingen Riesenbecker Brüder in Wien

Springen
Bestes deutsches Paar heute bei der Global Champions League in Wien: Max Weishaupt und Zuccero HV.
Foto: LGCT/Jan Vlcek Bestes deutsches Paar heute bei der Global Champions League in Wien: Max Weishaupt und Zuccero HV. Foto: LGCT/Jan Vlcek
Erstes Highlight im Parcours beim CSI5*/CDI4* Wien war heute die Global Champions League-Etappe, wo die Scandinavian Vikings erstmals in dieser Saison einen Treffer landeten.

Jur Vrieling im Sattel des erst neunjährigen Comme il faut-Sohnes VDL Mattias sowie seines erfahrenen 15-jährigen Grand Slam VDL v. Cardento für die Niederlande und die Französin Lara Tryba auf Shot Gun, einem zehnjährigen Holsteiner v. Stakkato Gold, waren das Paar, das die beste Taktik bei der Global Champions League Etappe von Wien gefunden hatte: auf Sicherheit reiten und Zeitfehler riskieren statt Gas geben und einen Abwurf.


Im ersten Umlauf über einen 1,60 Meter-Parcours gab es einen Zeitstrafpunkt für Trab und zwei für Vrieling. In Runde zwei über 1,55 Meter waren beide null – und diesmal auch schnell. Damit blieb es bei drei Strafpunkten. Das reichte, um die Führenden der Gesamtwertung, Riesenbeck International, auf Abstand zu halten.


Brüder-Duo für Riesenbeck


Maximilian Weishaupt und Zuccero HV hatten heute die beiden Nullrunden, die ihnen im Nationenpreis von St. Tropez nicht glücken wollten. Sein Bruder Philipp Weishaupt und Oreo D.R. waren im ersten Umlauf fehlerfrei. Im zweiten Umlauf setzte Weishaupt auf den zehnjährigen Diarado-Sohn Kilmister, der eine Stange mitnahm. Das war der Fehler, der den Sieg kostete.


Rang drei an belgisch-schwedische Istanbul-Vertreter


Mit acht Fehlern ging Rang drei an die Istanbul Warriors, in Wien vertreten durch die beiden Weltklassreiter Abdel Said (BEL) mit Zasou vom Claashof und Calvaro sowie Henrik von Eckermann (SWE) auf Minute Man und Hylanderhof’s Saruschka, einer zehnjährigen Hannoveraner Stute v. Stakkato Gold (Z.: Hylanderhof/Sina Dierking), die seit Anfang des Jahres unter dem Sattel des Weltmeisters von 2022 geht und zuvor von Giulia Martinengo Marquet vorgestellt wurde. Die Fehler hatten beide Reiter im ersten Umlauf mit Minute Man und Zasou.


Einzelplatzierungen


Im 1,60-Umlauf waren Tom Wachman und der von Kendra Claricia Brinkop ausgebildete Do It Easy in fehlerfreien 72,93 Sekunden das Maß der Dinge. Sie nahmen Philipp Weishaupt und Oreo D.R. als zweitschnellstem Paar mehr als eine Sekunden ab. Zweite deutsche Reiterin unter den Top drei war – einmal mehr – Mannschaftsweltmeisterin Sophie Hinners, heute mit ihrer Cornet de Lys-Tochter Iron Dames Combella (0/74,47).


Christian Ahlmann und Untouched LB ließen die Sprünge ebenso untouched wie Weishaupt und Zuccero. Ahlmanns Zeit reichte für Rang fünf, die von Weishaupt für Platz acht.


Im zweiten Umlauf setzte sich Belgiens Olivier Philippaerts auf dem erst neunjährigen Ragazzo AV mit genau 72 Sekunden an die Spitze des Feldes in der 1,55 Meter-Prüfung. Henrik von Eckermann und Saruschka waren Zweite (73,30), gefolgt von Abdel Said und Calvaro, der ein Holsteiner Cascadello-Sohn aus der Zucht von Reimer Detlef Hennings ist.


Bester Deutscher war Max Weishaupt auf Rang sechs. Sophie Hinners und Iron Dames Kaleni Jo drehten die schnellste Vier-Fehler-Runde, mit der sie Achte wurden. Jörne Sprehe hatte mit Hickstead White ebenfalls einen Abwurf, war aber schnell genug für Rang zehn.


Gesamtwertung


In der Gesamtwertung der Serie konnte Riesenbeck International seinen Vorsprung mit dem heutigen Platz ausbauen und führt nun mit 242 Zählern vor den Istanbul Warriors (201) und New York Empire (185), die heute mit Rang sieben Vorlieb nehmen mussten, vertreten durch die Iren Michael Pender auf Louis und Denis Lynch mit Cordial und Gerrit Niebergs Ping Pong van de Lentamel. Für letzteren ist Wien das erste große Turnier unter seinem neuen Reiter, nachdem sie beim CSI2* Valkenswaard in zwei 1,40 Prüfungen beide Male problemlos fehlerfrei unterwegs waren. Sie hatten im zweiten Umlauf einen Zeitfehler.


Alle Ergebnisse aus Wien gibt es hier.


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