Großer Preis von Dinard
CSI5* Dinard als WM Generalprobe und Christian Ahlmann auf Rang zwei
Das Top Trio im Großen Preis von Dinard
Foto: Rolex Series Nur vier Paare erreichten das Stechen um den Großen Preis des CSI5* von Dinard. Allerdings legten es einige auch gar nicht darauf an. Die Falsterbo-Sieger Shane Sweetnam und James Kann Cruz cruisten entspannt ohne Hindernis-, aber mit einem Zeitfehler durch den Normalparcours. Sie sind ebenso für Aachen gesetzt wie Frankreich Olivier Perreau und seine selbst gezogene Dorai D’Aiguilly, die wie James Kann Cruz von Kannan abstammt. Perreau nahm sich sogar die Zeit für zwei Zeitstrafpunkte. Luciana Diniz und Vertigo du Desert, die in ihrem „Wohnzimmer“ in der Soers die brasilianischen Farben vertreten werden, erreichten zwar das Stechen, traten hier aber nicht mehr an.
Damit war der Weg frei für in belgisch-österreichisch-deutsches Trio in Gestalt von Pieter Devos auf dem elfjährigen Primo DV, Max Kühner im Sattel seines erfahrenen Iren EIC Cooley Jump the Q und Christian Ahlmann auf dem zehnjährigen Codex One-Sohn Sheeran WL. Max Kühner war der einzige, der wirklich etwas riskierte und mit 44,92 Sekunden der deutlich schnellste war. Er bezahlte das mit einem Abwurf.
Pieter Devos, der bei der WM Casual DV Z reiten wird, ritt seinen Schimmel zügig und fehlerfrei in 47,42 Sekunden ins Ziel. Ahlmann ließ sich mit seinem noch jungen Hengst mehr Zeit, 49,08 Sekunden, aber ebenfalls ohne Abwurf. Damit stand Devos als Sieger fest und war um 125.000 Euro reicher. Satte 100.000 Euro kassierte Christian Ahlmann für seinen zweiten Platz und 75.000 gab es für den Drittplatzierten Max Kühner.
Dank der zweitschnellsten Vier-Fehler-Runde im Normalparcours waren auch Richard Vogel und sein WM-Reservist Cloudio noch im Geld, Platz neun. Sechs Strafpunkte (ein Abwurf, zwei Zeitfehler) kamen bei Christian Kukuk und dem zehnjährigen Iren HK Carrera zusammen.
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