Anastasia Nielsen (MON) Sieg Grand Prix Global Champions Tour Ramatuelle St. Tropez. Christian Kukuk Zwölfter
Anastasia Nielsen (MON) Sieg Grand Prix Global Champions Tour Ramatuelle St. Tropez. Christian Kukuk Zwölfter
Anatasia Nielsen und ESI Rocky siegen in der GCT Etappe von Ramatuelle St. Tropez 2026. Foto: LGCT Einen Grand Prix der Global Champions Tour zu gewinnen ist mindestens so lukrativ wie ehrenhaft. Und außerdem zumeist den „Big Names“ vorbehalten. Im Oktober 2025 hat die damals 19 Jahre junge Anastasia Nielsen in Rabat das Kunststück geschafft, die Prominenz auf die Ränge zu verweisen. Seit heute ist klar: Sie ist kein One-Hit-Wonder.
Zwei schafften es ins Stechen
Von 40 Paaren hatten nur zwei es fehlerfrei über den Parcours mit seinen 16 Sprüngen geschafft: Der Belgier Thibeau Spits mit Impress-K van’t Kattenheye Z v. Indoktro K van’t Kattenheye und eben Anastasia Nielsen mit ESI Rocky v. Stakkato Gold. Sie mussten ins Stechen im Grand Prix of Ramatuelle – St. Tropez. Nielsen, die in der Schweiz geboren wurde und für Monaco reitet, war 2023 noch Junioren-Europameisterin. Anschließend hatte sie sich hochstufen lassen und reitet seitdem in der Alterskategorie „Junge Reiter“.
Als solche ist sie aber bei „den Alten“ mit. Erfolgreich. Sie ist Teil des Iron Dames Team, das Janne Friederike Meyer-Zimmermann gerade wegen Differenzen mit der Sponsorin verlassen hat.
Sieg vom ersten Startplatz
Im Stechen war die 20-Jährige als erste gefordert. Sie ritt eine flotte Nullrunde. Damit lastete einiges an Druck auf den Schultern von Thibeau Spits, der mit 25 Jahren auch noch zu den jüngeren Talenten zählt. Mit der belgischen Mannschaft gewann er die Europameisterschaft 2025. Als Junger Reiter hatte er seine Karriere vor dem Bereich „Reiter/Senioren“ 2023 mit EM-Doppelgold abgeschlossen.
Nach der grandiosen Bilanz der vergangenen sechs Monate – Dritter im Rolex-Grand Prix in Genf und Zweiter hinter Richard Vogel bei den Dutch Masters – waren er und Impress-K van’t Kattenheye favorisiert. Allein – schneller waren die beiden, mussten aber einen Abwurf in Kauf nehmen.
Dritter wurde der für Österreich startende Max Kühner mit EIC Up Too Jacco Blue, dem schnellsten Vierfehlerritt des Umlaufs. Er setzte sich vor einen weiteren „Exilanten“, Abdel Saïd, der für Belgien an den Start geht und mit Wathnan Quaker Brimbelles Z Vierter wurde.
Nicht der Tag der Deutschen in St. Tropez
Platz zwölf für Christian Kukuk und Checker war aus deutscher Sicht das beste Resultat bei der Etappe der Global Champions Tour im französischen St. Tropez. Checker hatte sich einen Abwurf im Normalparcours eingehandelt.
Neun Reiterinnen und Reiter hatten nach Springfehlern zur Schonung der Pferde darauf verzichtet, den Parcours zu beenden. Dazu zählten auch die deutschen Kombinationen Marcus Ehning und Priam du Roset sowie Hans-Dieter Dreher mit Elysium.
Ergebnis Global Champions Tour Ramatuelle St. Tropez