CDI Troisdorf: Siege für Frederic Wandres, Therese Nilshagen, Amande Prevost und Delia Eggenberger

Troisdorf: Zwei Siege für Frederic Wandres, einer für Therese Nilshagen

Dressur
Frederic Wandres, hier bei der WM in Aachen
Foto: sportfotos-lafrentz.de/Sharon Vandeput Frederic Wandres, hier bei der WM in Aachen Foto: sportfotos-lafrentz.de/Sharon Vandeput
In Troisdorf zwischen Köln und Bonn fand an diesem Wochenende ein internationales Dressurturnier statt, ausgeschrieben bis CDI4*. Dort war einige Prominenz am Start im CDI3*-Grand Prix holte sich Mannschaftsweltmeister Frederic Wandres den Sieg.

Es war der erste Start für den zwölfjährigen Hannoveraner Fred v. Fahrenheit auf Drei-Sterne-Niveau und es war ein Sieg. 71,022 Prozent erhielt das Paar und setzte sich damit vor eine weitere Promi-Kombination. Auch im Grand Prix Special war Frederic Wandres nicht zu schlagen (71,442).


Promis in Troisdorf


Die Schwedin Tinne Vilhelmson Silfvén ritt den Oldenburger Hengst So Perfect in diesen Drei-Sterne-Prüfungen jeweils auf Rang zwei. Ihr gelang es dabei beide Mal nicht ganz, die 70 Prozent-Marke zu erreichen. Das Paar kam auf 69,652 bzw. 69,383 Prozent.


Platz drei ging im Grand Prix an eine weitere Schwedin. Eine, die schon lange in Deutschland lebt. Malin Wahlkamp Nilsson zeigte den Hannoverer Skyman v. Surprise, ebenfalls bereits zwölfjährig, und erhielt 68,783 Prozent. Im Special wurde sie Vierte (68,362) hinter Julia de Ridder mit Birkhofs Diamantinos (68,617 Prozent).


CDI4*-Grand Prix - Navarro haut im Grand Prix einen raus


Im CDI4*-Grand Prix gingen zwar nur vier Paare an den Start, dafür war die Jury aber hochkarätig besetzt. Dort saßen mehrere Richter, die schon bei Championaten über die Medaillen zu entscheiden hatten, und sie sahen eine eindeutige Siegerin. Wieder eine Schwedin mit Wohnsitz in Deutschland, Therese Nilshagen mit ihrem WM- Pferd Navaro. Der zehnjährige Hannoveraner Hengst v. Negro ging mit 73,109 Prozent die mit Abstand beste Prüfung der gesamten Turniertage. Im Protokoll fanden sich einige Achten nicht nur für die Trab- und Galoppverstärkung, sondern auch für die Passage. In der fühlt sich der Rappe seiner väterlichen Abstammung verpflichtet und führt sie mit immer mehr Kraft und Präzision aus.


Im Grand Prix Special erwischten die beiden dann aber nicht ihren besten Tag. Das Anpiaffieren aus dem versammelten Schritt wollte nicht so recht gelingen. Auch die folgende Piaffe misslang. Dann fing sich das Paar, aber die Punkte waren futsch.


Eggenberger siegt im Grand Prix Special


Das machte den Weg frei für die Schweizerin Delia Eggenberger. Sie hatte mit der elfjährigen Santa Maria bereits Platz zwei im Grand Prix belegt (68,956). Im Grand Prix Special war es der Sieg (69,532). Mit sichereren Einerwechseln hätte die eidgenössische Kombination die 70-Prozent-Mark knacken können. Platz zwei ging an die Drittplatzierten des Grand Prix, Lena Hassmann mit der in dieser Saison schon hoch erfolgreichen Chere Celine OLD. Die Governor-Tochter kam im Grand Prix auf 67,326 Prozent für einen Ritt, bei dem unter anderem ein teurer Fehler unterlief. Die Zickzack-Traversalen, die im Grand Prix mit dem Koeffizienten zwei multipliziert in die Endwertung eingingen, klappten nicht. Im Grand Prix Special kam es zu einem Versehen in den Zweierwechseln (68,723).


In der Kür-Tour dominierte die Französin Amadine Prevost mit dem Brandenburger Quaterdance. Sie gewannen die Kür mit 73,265 Prozent vor Nadine Plaster und Shiva NRW (72,175). Auch im Grand Prix war der Einlauf derselbe gewesen.


Ergebnisse aus Troisdorf


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