Dressur-Weltrangliste: Cathrine Laudrup-Dufour und Freestyle bleiben vorn, Isabell Werth auf Rang drei

Werthsteigerung: Wiener Doppelsieg verändert die Top 3 in der Weltrangliste

Dressur
Silbermedaille in Aachen, Nummer eins der Welt: Cathrine Laudrup-Dufour (DEN) und Freestyle. Foto: sportfotos-lafrentz.de Silbermedaille in Aachen, Nummer eins der Welt: Cathrine Laudrup-Dufour (DEN) und Freestyle. Foto: sportfotos-lafrentz.de
Kaum Veränderungen gibt es in der Dressur-Weltrangliste. Lediglich die Plätze drei und vier haben getauscht. Unter den Top 20 finden sich sechs Kombinationen aus Deutschland.

Nichts Neues an der Spitze der Weltrangliste Dressur: Cathrine Laudrup-Dufour (DEN) führt mit Freestyle und 2.058 Punkten. Sie war nach den WM-Einzelmedaillen in Silber und der Mannschaftsbronze in Aachen im August nicht mehr international am Start. Gleiches gilt für den Belgier Justin Verboomen. Der Doppel-Europameister von 2025 ist mit 2.037 Punkten Zweiter.


Eine Änderung gibt es in den Top 3: Isabell Werth (GER) ist nun Dritte. Sie überholt damit die zweifache Weltmeisterin Charlotte Fry (GBR). Rückenwind im Ranking beschert Werth ihr Doppelsieg im September mit Viva Gold OLD beim CDI4* in Wien im Rahmen der Global Champions Tour. Werth hat 1.954 Punkte auf dem Erfolgskonto, drei mehr als Fry. Die britischen Teamsilbermedaillengewinner Becky Moody (1.727) und Carl Hester (1.691) sind Fünfte und Sechste.


„Katha“ Hemmer Siebte


Aus dem WM-Goldteam haben Katharina Hemmer (7./1.670) und Frederic Wandres (10./1.546) unter die Top 10 geschafft. Raphael Netz ist 13. (1510). Mit Jessica von Bredow-Werndl (19./1.425), Charlott-Maria Schürmann (20./1.424), Ingrid Klimke (25./1.371), Benjamin Werndl (26/1.371), Semmieke Rothenberger (28./1.357) sowie Moritz Treffinger (33/1.317) und Leonie Richter (41./1.290) sind insgesamt elf Reiterinnen und Reiter aus Deutschland unter den Top 50.


Sieben der Top 10-Reiterinnen und Reiter pausierten nach Aachen, deshalb gab es so wenig Veränderungen.


Pferde: Stute vor zwei Hengsten


In der Pferdewertung führt weiterhin Mount St John Freestyle (2.058). Die 17-jährige Stute soll nach Laudrup-Dufours Plänen bei den Europameisterschaften 2027 in Vejle (DEN) starten. Sie wird die Hannoveraner Fidermark-Tochter auch am kommenden Wochenende in Herning beim Auftakt der Westeuropaliga im Dressur-Weltcup reiten. Zweiter ist der Hengst Zonik Plus (Justin Verboomen, 2.037). Dritter ist Glamourdale (Lottie Fry), der in Aachen zwei Goldmedaillen gewinnen konnte (1.951).


Gerade einmal zwei Punkte dahinter liegt Wendy de Fontaine (Isabell Werth). Viva Gold OLD ist um zwei Plätze auf Rang fünf geklettert (1.734). Unter den zehn besten Pferden stammen sechs aus deutschen Zuchtgebieten. Es sind die vier Oldenburger Viva Gold OLD, Denoix PCH, Zantana RS2 OLD N.O.P und Maxima Bella, die Hannoveraner Stute Freestyle sowie der Rheinländer (im Hannoveraner Verband) Zonik Plus.


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