Birkhof Dressurfestival 2026: Trischberger qualifiziert Kinshasa für Finale Louisdor-Preis

Franz Trischberger und Kinshasa via Birkhof ins Finale Louisdor-Preis 2026

Dressur
Franz Trischberger und Kinshasa beim Nürnberger Burg-Pokal Finale 2024, wo die beiden Platz zehn belegten.
Foto: sportfotos-lafrentz.de Franz Trischberger und Kinshasa beim Nürnberger Burg-Pokal Finale 2024, wo die beiden Platz zehn belegten. Foto: sportfotos-lafrentz.de
Für Franz Trischberger war das Birkhof Dressurfestival ein gutes Pflaster. Mit seinem Herzenspferd Henriettenhof's Kinshasa qualifizierte er sich für das Finale im Louisdor-Preis 2026.

Franz Trischberger und Henriettenhof’s Kinshasa sind beim Louisdor Preis Finale im Dezember dabei. Nachdem das Paar bereits die Einlaufprüfung auf dem Dressurfestival auf dem Gestüt Birkhof gewonnen hatten, war dem Paar der Sieg auch in der entscheidenden Prüfung nicht zu nehmen.


Die kalibrige Stuten hat viel Potenzial für Piaffen und Passagen. Es waren kleinere technische Unsauberkeiten, die eine vielleicht noch höhere Bewertung als die 72,255 Prozent, die es am Ende waren, vereitelten. In einer der gut gesetzten Piaffe hätte man sich ein paar mehr Tritte gewünscht, die erste Galopppirouette hätte kleiner ausfallen dürfen – Kleinigkeiten, die das Potenzial der Bordeaux-Stute nicht mindern. Im Gegenteil – bis zum adventlichen Finale dürften hier noch weitere Punkte zu erzielen sein. Im Schritt, das war der einzige kleine Kritikpunkt, den Dr. Dietrich Plewa anmerkte, hätte man sich noch etwas mehr Losgelassenheit vorstellen können. Vor allem im versammelten Tempo.


Lektionssicher


Ansonsten bestach die Stute einmal mehr durch ihre Reife, ihre Lektionssicherheit. Auf Kinshasa Schwester, sinnigerweise Kenia getauft (man fragt sich, gibt es einen Bruder namens Kongo?), konnte Trischberger eine weitere S-Dressur im Rahmen des Birkhof Dressurfestivals gewinnen.


Zweiter wurde der im Emsland beheimatete Portugiese Carlos Manuel Valerio Caetano. Sein ausdrucksstarker Oldenburger Gidday v. Grey Flanell hatte einen dicken Patzer in den 15 fliegenden Galoppsprüngen von Sprung zu Sprung. So schrammte er an 71 Prozent knapp vorbei, hätte aber an die 72 kommen können (70,979). Damit ist auch dieses Paar fürs Finale qualifiziert.


Ohne Lektionsfehler beendeten Victoria Nielsen und Prinzessin Paula die Prüfung auf Platz drei (69,936). Die Ritte, die es aufs Podium geschafft hatten, hoben sich deutlich vom Rest des Felds ab.


Kurz Grand Prix für Thomas Wagner


Im Kurz Grand Prix ging der Sieg nach Hessen. Thomas Wagner und Filigrano Marone. Die beiden sind nicht nur Dauergäste am ersten Augustwochenende auf dem Gestüt, sie sammeln dort auch gerne goldene Schleifen. Dieser Tradition fühlten sie sich mit dem einzigen Ritt über 70 Prozent auch in diesem Jahr augenscheinlich verpflichtet (70,12). Sabrina Linsenmaier und FBW Fiorenzo folgten (67,49) vor Nicole Isser und FBW DiCaprio (67,07).


Alle Ergebnisse des Birkhof Sommerfestivals


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