Wiedersehen mit Va' Pensiero unter neuer Reiterin

Ex-Bundeschampion Va‘ Pensiero siegt vor Burg-Pokal Finalist

Dressur
Im Corona-Jahr 2020 wurde Va' Pensiero mit Hannah Laser Bundeschampion der dreijährigen Hengste. Foto: Archiv sportfotos-lafrentz.de Im Corona-Jahr 2020 wurde Va' Pensiero mit Hannah Laser Bundeschampion der dreijährigen Hengste. Foto: Archiv sportfotos-lafrentz.de
Der einstige Reitpferde-Bundeschampion Va' Pensiero ging heute seine erste Prüfung unter seiner Besitzerin Esther Maruhn – mit Erfolg.

Neunjährig ist der Hannoveraner Hengst Va‘ Pensiero FRH nun, ein Sohn des Vitalis aus einer Fürstenball-Mutter, geboren auf dem Zuchthof Düvel, gekört und zu Beginn seiner Karriere auf dem Klosterhof Medingen stationiert. Dort lag seine Ausbildung zunächst in den Händen von Hannah Laser.


Die ritt Va‘ Pensiero 2020 zum Titel beim Bundeschampionat der dreijährigen Hengste. Vierjährig stand die Zucht im Mittelpunkt, der Hengst ging nur eine Dressurpferdeprüfung Klasse A. Die gewann er, ebenfalls unter Laser. Fünfjährig waren sie bei drei Starts dreimal siegreich in Dressurpferde-L und qualifizierten sich mit 9,0 fürs Bundeschampionat, wo sie dann aber nicht teilnahmen. 2023 ging Va‘ Pensiero kein Turnier.


2024 verließ Hannah Laser den Klosterhof und Kim Brüning stellte Va‘ Pensiero in seinen ersten S-Prüfungen vor. Auch das klappte sehr gut. Nach einem Sieg in der Klasse M** folgten zwei zweite Plätze in Klasse S.


2025 erlebte man Va‘ Pensiero dann wieder unter Laser. Sie waren zuletzt im August Fünfte in der Qualifikation für den Nürnberger Burg-Pokal in Görlitz, aber damit nicht startberechtigt in Frankfurt. Das war der vorerst letzte öffentliche Auftritt des Hengstes.


Siegreich unter Esther Maruhn


Dieses Wochenende war Va‘ Pensiero nun erstmals seit August wieder im Turniereinsatz. Seine (Mit-)Besitzerin Esther Maruhn stellte ihn im Prix St. Georges von Scharnebeck vor.


Der war gut besucht mit 16 Paaren. Darunter war auch der Westfale Voller Emotionen NRW, ein väterlicher Halbbruder, da auch von Vitalis abstammend. Der schicke Rappe ging im Dezember mit Dorothee Schneider beim Nürnberger Burg-Pokal Finale, weil seine eigentliche Reiterin Stella-Charlott Roth ihr erstes Kind erwartete. Das ist längst gesund auf der Welt und Stella hat wieder selbst Platz genommen im Sattel ihres Stars, der heute eine 71,992 Prozent-Runde ging.


Das war gut, aber nicht gut genug, denn Va‘ Pensiero erhielt 73,008 Prozent und schnappte seinem Halbbruder den Sieg vor der Nase weg. Dritter wurde Jacob Schenk auf  Fontane, einem Hannoveraner Hengst v. For Romance II, der wie die beiden vor ihm Platzierten aus dem Jahrgang 2017 stammt. Er kam auf 69,472 Prozent.


Weitere Ergebnisse aus Scharnebeck finden Sie hier.


 


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