CDI3*/4* Grand Prix Special Stadl Paura
Der nächste Streich von Straight Horse Ascenzione
Helen Langenhanenberg und Straight Horse Ascenzione ganz privat daheim in Billerbeck. Foto: Sportfotos-lafrentz.de Yes, she can! Nach fast zwei Jahren Turnierabstinenz und mit nur zwei Starts in Ankum im Rücken waren Helen Langehanenberg und ihre nun 13-jährige dänische Zack-Tochter Straight Horse Ascenzione, Vollschwester zum dreifachen Weltmeister und einstigen Topvererber Sezuan, für ihr internationales Debüt ins österreichische Stadl Paura gereist. Gestern gewannen sie bereits den Grand Prix, hier noch mit etwas unter 70 Prozent. Heute legten sie im Grand Prix Special nach und entschieden die Prüfung mit 71,681 Prozent deutlich für sich.
Zweite wurde wie gestern auch die Schweizer U25-Reiterin auf dem Hannoveraner Hengst Flynn, der 2024 unter belgischer Flagge mit Flore de Winne in Paris Olympiaerfahrung gesammelt hatte. Heute erzielten die beiden 69,511 Prozent.
Es war knapp, aber es genügte, um Lisa Müller im Sattel von Raffinesse auf Abstand zu halten (69,213). Müllers große Stunde schlug später, siehe unten.
In der Drei-Sterne-Tour ließ sie erst einmal Franz Trischberger auf dem Holsteiner Lorentin-Sohn Liverpool hinter sich (68,042). Es folgten in der 13-köpfigen Prüfung Anna-Louisa Fuchs mit Duvetico (67,404) und ein alter Bekannter der Siegerin Helen Langehanenberg, nämlich der Fürstenball-Sohn Facilone, den sie ritt, ehe er an seine jetzige Reiterin Nicola Ahorner ging, die für Israel im Sattel sitzt. Die beiden erzielten 66,915 Prozent.
CDI4* Grand Prix Special
Neben der Stute Raffinesse hat Lisa Müller noch einen zweiten Dante Weltino-Nachkommen in Stadl Paura an den Start gebracht: den hoch talentierten zehnjährigen Hannoveraner Wallach Dantiamo. Mit ihm war sie gestern im Grand Prix der Vier-Sterne-Tour siegreich und heute legten sie noch einmal nach, diesmal mit 70,192 Prozent.
Zweite wurde diesmal Timna Valenta-Zach (AUT) mit Farant vor Diana Porsche für Ungarn auf Dahoud. Gestern war es noch umgekehrt.
Beide Reiterinnen hatten 69,404 Prozent, aber die Österreicherin hatte den höheren Mittelwert ihrer fünf Noten (70,106 Prozent). Der entscheidet bei Punktgleichheit über die Platzierung. Bei Porsche und Dahoud lag der Mittelwert bei 69,149 Prozent.
Alle Ergebnisse finden Sie hier.