Indoor Friesland Leeuwarden: McLaren und Dinja van Liere siegen bei internationalem Grand Prix-Debüt, Helen Langehanenberg mit zwei Pferden platziert
McLaren siegt beim internationalen Grand Prix-Debüt in Leeuwarden
Dinja van Liere und McLaren, hier im Frühjahr 2026 in ‘s-Hertogenbosch, haben den Grand Prix in Leeuwarden gewonnen. Foto: sportfotos-lafrentz.de Es war seine erste internationale Drei-Sterne-Prüfung und er hat sie auf Anhieb gewonnen. Der Oldenburger McLaren v. Morricone hat mit Dinja van Liere auf den Indoor Friesland in Leeuwarden den CDI3*- Grand Prix gewonnen. Im vergangenen Jahr waren beide an derselben Stelle noch Dritte im Prix St. Georges.
Es klappte noch nicht alles, aber einiges bei diesem Debüt auf internationalem Parkett. Der wunderhübsche Braune erhielt bereits Achten auf einige Passagen. Die Piaffen kann die WM-Zwölfte von Aachen noch nicht so abrufen, wie das bei wachsender Routine der Fall sein wird.
In den Serienwechseln zu zwei Sprüngen war heute ein Knoten. Die Einerwechsel gelangen.69,478 Prozent reichten zum Sieg. Zweite wurde Marsja Dijkman mit Beaujolais vor der schwedischen Olympiareiterin Antonia Ramel. Sie hatte den Oldenburger Wallach Mac Milan H mitgebracht, der interessanterweise so gezogen ist, wie der Vater des Siegers, Morricone. Beide stammen vom Trakehner Millennium aus einer De Niro-Mutter.
Helen Langehanenberg: Premiere in Leeuwarden
Das erste Mal wieder in der Halle unterwegs war an diesem Wochenende auch Helen Langehanenberg. Sie hatte es gen Westen gezogen in das niederländische Leeuwarden. Beim CDI Indoor Friesland war sie eine der wenigen nicht niederländischen Starterinnen. Für die große Tour hatte sie die Damsey-Tochter Daniela mitgenommen.
Die Stute ging ihren ersten Hallen Grand Prix in der jetzt beginnenden Wintersaison und kam auf 67,717 Prozent für eine technisch fehlerfreie Runde. Ihre Reiterin war damit sehr zufrieden, wie sie anschließend auf Instagram verlautbaren ließ. Daniela sei von der Atmosphäre der großen Halle doch sehr beeindruckt gewesen. Sie habe ihr aber „sehr gut zugehört“.
Auch für die kleine Tour hatte Langehanenberg ein Pferd mit nach Leeuwarden gebracht, nämlich den achtjährigen Trakehner Rosenprinz WRT. Der Helium-Sohn ging im Prix St. Georges und wurde dort mit 69,902 Prozent Dritter, sieben Punkte mehr und es wäre ein internationaler Sieg gewesen. In der Kür auf Intermédiaire I-Niveau wurden beide einen Tag später knappe Vierte.