Nationenpreisfinale Barcelona: Regen satt, Ehning im Auftaktspringen platziert
Barcelona: Nationenpreisfinale – Wasser Marsch!
Beim Vetcheck in Barcelona schien noch die Sonne. Foto: FEI/Liz Gregg Regenmengen von 5 bis 10 Litern pro Quadratmeter – das ist die aktuelle Wettervorhersage für Barcelona. In Katalonien herrscht Ausnahmezustand. Die Region kämpft mit heftigen Regenfällen. Doch noch ist der Sport davon nicht beeeinträchtigt, sagt Bundestrainer Otto Becker. „Wir haben noch nichts abbekommen. Alle Pferde haben den Vetcheck bestanden und waren auch schon springen. In der nächsten Stunde ist aber Regen angekündigt, mal sehen, was da kommt“, zitiert Pferdesport Deutschland Becker am Donnerstag.
Die Springen im Rahmen des Finals der League of Nations konnten durchgeführt werden. Die Britin Jessica Mendoza konnte mit In the air das erste Springen der CSI5*-Tour gewinnen. Marcus Ehning wurde mit Coolio in diesem Springen Elfter mit einem Nullfehlerritt.
Weiter Regen angesagt beim Nationenpreisfinale Barcelona
Der Regen hält weiterhin an. Auch am heutigen Freitag, wo ab 20 Uhr der Große Preis stattfinden soll. Die deutschen Reiter werden dort überwiegend andere Pferde an den Start bringen als im Nationenpreisfinale. „Denn am Sonntag sollen die Pferde richtig fit sein“, so Becker.
Am Sonntag gehen drei Mannschaftsweltmeister an den Start. Allerdings reitet nur Marcus Ehning sein WM-Pferd Coolio. Sophie Hinners und Richard Vogel hatten Iron Dames Singclair und United Touch S in Calgary geritten. Die beiden haben Pause. Dafür sind EM-Pferd Iron Dames My Prins mit Sophie Hinners und Cloudio mit Richard Vogel im Nationenpreisfinale vorgesehen. Nummer vier ist Jörne Sprehe mit Toys.
Sonntag um 12 Uhr beginnt das Nationenpreisfinale. Ab 11.45 Uhr kann man es im ZDF-Livestream verfolgen. Der neue Modus sieht vor, dass im ersten Umlauf alle vier Reiterinnen und Reiter an den Start gehen und es – wie im Nationenpreis üblich – ein Streichergebnis gibt. In der zweiten Runde sind dann nur noch drei Kombinationen des Teams startberechtigt. Wer reitet, das muss der Bundestrainer zwischen den Umläufen bestimmen. Allein im Finale der League of Nations geht es um 1,6 Millionen Euro.