Asian Games Springen, Tokio: Saudi-Arabien siegt im Teamwettbewerb vor den Vereinigten Arabischen Emiraten und Japan

Asian Games Tokio: Saudi-Arabien gewinnt Mannschafts-Gold im Springen

Springen
Das siegreiche Team Saudi Arabien bei den Asian Games in Tokio. Foto: FEI / Yusuke Nakanishi Das siegreiche Team Saudi Arabien bei den Asian Games in Tokio. Foto: FEI / Yusuke Nakanishi
Fünf von sechs – Saudi-Arabien bleibt im Mannschaftsspringen bei den Asienspielen die Nation, die es zu schlagen gilt. Geschafft hat es niemand. Damit gewann die Mannschaft zum fünften Mal Teamgold. Und das bei der sechsten Auflage der Asian Games.

Auch ohne ihren erfolgreichsten Reiter, Abdullah Alsharbatly, der wegen zwei Verwarnungen eine vierwöchige Sperre auferelgt bekommen hat, war Saudi Arabiens Mannschaft im Springen bei den Asian Games nicht zu schlagen. Der Schlussreiter der Saudis, Ramzy Al Duhami mit Untouchable, sicherte in der letzten Prüfung des Tages die Goldmedaille. Als einziges Team beendeten die Titelverteidiger die zwei Umläufe im entscheidenden Springen ohne Strafpunkte.


Silber umkämpft


Hinter den Saudis lagen die Vereinigten Arabischen Emirate und Japan mit jeweils vier Strafpunkten gleichauf. Nach dem ersten Umlauf hatten die UAE noch vor Japan gelegen. Die Japaner, die nur zu dritt am Start waren und damit kein Streichergebnis einkalkulieren konnten, blieben jeweils fehlerfrei.


Doch bei den Reitern aus den Emiraten lief es in Runde zwei nicht so gut. Abdulla Almheiri und Omar Al Marzooqi kassierten jeweils vier Strafpunkte, damit stand das Team wieder bei vier und damit punktgleich mit Japan. Die Zeit musste folglich entscheiden. Die Vereinigten Arabischen Emirate waren in Summe um 7,35 Sekunden schneller als die japanischen Gastgeber. Damit ging auch die Silbermedaille auf die arabische Halbinsel. Katar wurde mit fünf Strafpunkten Vierter.


Parcoursbauer Louis Konickx hatte im JRA Equestrian Park in Tokio für beide Umläufe zwölf Hindernisse mit 15 Sprüngen aufgebaut. In beiden Kursen stand eine Zweifache und eine Dreifache Kombination


Matchwinner Al Duhami


„Es war viel Druck“, resümierte Schlussreiter Al Duhami nach seinem Nullfehler-Siegesritt. „Das Team hat sich auf mich verlassen, ich durfte mir keinen Fehler leisten, also musste ich sehr fokussiert sein. Ich war der Anker der Mannschaft, mit viel Erfahrung. Ich musste an diesem Tag da sein, und ich bin sehr glücklich, dass ich es war.“ Und weiter: „Ich bin überglücklich. Eine Goldmedaille ist immer etwas Schönes. Es war ein langer Weg, mit viel harter Arbeit, und das Team hat es geschafft.“


Weiter geht es im Springen am Samstag mit den ersten Umläufen der Einzelwertung. Der Titel wird am Sonntag vergeben.


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