Stellungnahme von Abdullah Alsharbatly zu seiner Sperre durch die FEI wegen eines "Jumping Recorded Warnings"
Abdullah Alsharbatly: „Ich wollte meinem Pferd nicht schaden, ich wollte es schützen“
Abdullah Alsharbatly
Foto: Archiv Sportfotos-lafrentz.de Vor wenigen Tagen wurde bekannt, dass Abdullah Alsharbatly bis Ende September kein Turnier mehr reiten darf. Gemäß der 2026 in Kraft getretenen FEI Jumping Rule 259.1 wurde der für Saudi-Arabien reitende 44-Jährige für einen Monat gesperrt, weil er zweimal innerhalb eines Jahres eine Verwarnung, ein „Jumping Recorded Warning“, erhalten hat. Wir berichteten. Diese wird immer dann ausgesprochen, wenn Blut am Pferd gefunden wurde, das durch Sattelzeug, Ausrüstung oder durch Einwirkung entstanden ist. Alsharbatly wurde am 4. Juni in Spruce Meadows verwarnt und ein weiteres Mal am 27. August in Gijón.
Stellungnahme auf Instagram
Nun erklärt Alsharbatly in einer Stellungnahme, wie diese Blutung entstanden ist. Auf Instagram schreibt er folgendes:
„Zunächst möchte ich klarstellen, dass ich die Bedeutung von Regeln, die das Pferdewohl in unserem Sport schützen, respektiere.
Das Pferd, um das es geht hat von Natur aus einen besonderen Springstil: Er überkreuzt die Beine während des Sprungs. Es war in diesem Zusammenhang – und nur in diesem Zusammenhang –, dass die Vorfälle, dass die Riemen um die Fesseln, die dazu dienen, mein Pferd vor Verletzungen zu schützen, zu den zwei Jumping Recorded Warnings führten.
Es gab keinerlei Absicht von meiner Seite, meinem Pferd in irgendeiner Weise Schmerzen oder Unwohlsein zu bereiten. In Wahrheit war das Gegenteil der Fall – er sollte geschützt werden.
Meine Pferde sind nicht nur Athleten, sie sind meine Kameraden, und ihre Gesundheit, ihr Wohlergehen und ihr Glück werden immer meine absolute Priorität sein.
Um die Wahrheit zu sagen, ich werde mich nicht an irgendwelchen Diskussionen mit falschen Anschuldigungen auf Social Media beteiligen.
Ich möchte all jenen danken, die sich mit Freundlichkeit, Verständnis und Unterstützung bei mir gemeldet haben.
Abdullah Al Sharbatly“