CSI2* Grand Prix von Traverse City an McLain Ward und Hilalita B
McLain Ward gewinnt CSI2* Grand Prix mit Olympiapferd, das einst unter Sophie Hinners ging
Hialita B in ihrem ersten internationalen 1,55 Springen mit Sophie Hinners.
Foto: Archiv sportfotos-lafrentz.de Hialita B ist eine 14-jährige KWPN-Stute v. Emerald-Vaillant. 2023 sprang sie ihre ersten internationalen Turniere mit Sophie Hinners. Nach ersten 1,30- und 1,35-Meter Springen beim CSI1* in Riesenbeck arbeiteten die beiden sich bei den kommenden Turnieren rasch nach oben, bestritten in Hagen ihre erste 1,55- und in Hohen Wieschendorf ihre erste 1,60 Meter-Prüfung. Man ahnte, wohin die Reise mal gehen kann.
Paris unter australischer Flagge
Die gemeinsame Zeit von Hinners und Hialita B endete dann recht bald, als die Stute im August 2023 in australischen Besitz und unter den Sattel von Thaisa Erwin wechselte. Sie hatte in der Fuchsstute ein potenzielles Olympiapferd erkannt und so kam es dann auch. Bei den Spielen in Paris starteten die beiden unter australischer Flagge, kamen allerdings nicht über zwei Umläufe hinaus. Dafür sammelten sie danach noch einige sehr schöne Platzierungen auf höchsten Niveau bei Turnieren in den USA. In dieser WM Saison waren sie auch nochmal in Europa am Start, beim CSIO5* Rom und zweimal beim CSI4* Valkenswaard, allerdings ohne nennenswerte Erfolge.
Siegreich mit McLain Ward
Valkenswaard Ende Juli war das letzte Turnier der Stute unter Thaisa Erwin. Erst letztes Wochenende ging sie wieder ein Turnier, nun wieder auf US-amerikanischem Boden und mit einem neuen Reiter: McLain Ward. Thaisa Erwin ist zwar nach wie vor Mitbesitzerin zusammen mit Michael Smith, aber im November 2025 wurde die Nationalität der Stute von der für einen Start bei Olympischen Spielen notwendigen australischen in eine US-amerikanische Zugehörigkeit umgetragen.
Zwischen ihr und McLain Ward scheint es auf Anhieb zu harmonieren. Die ersten beiden Prüfungen bewältigten die beiden ohne Spring-, nur mit je zwei Zeitfehlern. Im Großen Preis demonstrierten sie, dass sie auch schon schnell können, zumindest über 1,45 Meter. Hier waren sie siegreich.
Das Magazin GRAND PRIX hatte zuerst über die neue Partnerschaft berichtet.