Michael Jung im deutschen League of Nations Team der Springreiter von Rotterdam

Rotterdam statt Luhmühlen: Michael Jung gibt sein League of Nations-Debüt

Springen
Michael Jung und Fischerheros Z springen in Rotterdam erstmals in einem deutschen League of Nations Team. Foto: Archiv Sportfotos-lafrentz.de Michael Jung und Fischerheros Z springen in Rotterdam erstmals in einem deutschen League of Nations Team. Foto: Archiv Sportfotos-lafrentz.de
Kein Michael Jung nächstes Wochenende bei den Deutschen Meisterschaften der Vielseitigkeitsreiter in Luhmühlen. Aus gutem Grund. Der dreifache Olympiasieger im Busch ist kommendes Wochenende im Parcours von Rotterdam gefragt.

Rotterdam ist die dritte Qualifikation für die FEI League of Nations 2026, die Nationenpreisserie der Springreiter der FEI. Dort wird erstmals Vielseitigkeitsreiter Michael Jung im Rahmen besagter Serie für Deutschland an den Start gehen.


Deutschland führt die Gesamtwertung der Serie nach Platz zwei in Abu Dhabi und Sieg in Ocala an. Zwei der Reiter, die schon in Ocala zum Siegerteam gehörten, werden auch in Rotterdam die deutschen Farben vertreten: Europameister, ’s-Hertogenbosch- und Aachen-Sieger Richard Vogel und der Weltcup-Vierte René Dittmer (den Sie hier näher kennenlernen können).


Für Michael Jung wird es wie gesagt eine Premiere in einem deutschen League of Nations-Team. Empfohlen hat er sich dafür unter anderem als Teil der siegreichen Mannschaft beim EEF-Nationenpreis in Mannheim, wo er mit seinem neuen Star im Parcours, Fischerheros Z, in Runde eins nur einen Zeitfehler hatte und im zweiten Umlauf null sprang.


Der weitere LLN-Neuling der deutschen Equipe wird Mario Stevens sein.


Die Konkurrenz


Frankreich schickt Antoine Ermann, Jeanne Sadran, Nina Mallevaey und Kevin Staut.


Jessica Kürten hat für Irland Shane Sweetnam, Jordan Coyle, Michael Duffy und Niamh McEvoy aufgestellt.


Rodrigo Pessoa vertritt zusammen mit Marlon Zanotelli, Yuri Mansur und Eduardo Pereira de Menezes die brasilianischen Farben.


Die Olympiasieger aus Großbritannien sind dabei mit Paris-Goldreiter Harry Charles und seiner Schwester Sienna, Ben Maher als Harrys Teamkollegen von Olympia (und von Vater Peter Charles 2012 in London) sowie Jessica Mendoza.


Belgien muss als sechstplatziertes Team Punkte gut machen, um sicher beim Finale der besten acht in Barcelona dabei zu sein. Die Europameisternation tritt in Rotterdam mit Pieter Devos, Roy van Baek, Annelies Vorsselmans und Gregory Wathelet an.


Auch die Schweiz steht als siebtplatzierte Mannschaft unter Druck. Gaetan Joliat, Alain Jufer, Jason Smith und Martin Fuchs sollen in Rotterdam Boden gutmachen.


Die Niederlande treten zwar als Titelverteidiger an und haben den Heimvorteil auf ihrer Seite, aber es geht auch um viel für sie, denn sie rangieren derzeit an achter Stelle. Das sollen Willem Greve, Harrie Smolders, Sanne Thijssen und Bas Moerings ändern.


Italien und die USA liegen auf den letzten Plätzen der Gesamtwertung. Für Italien reiten in Rotterdam Piergiorgio Bucci, der derzeit in exzellenter Form ist, Emanuele Camilli, Giulia Martinengo Marquet und Emanuele Gaudiano.


Die USA werden vertreten durch Karl Cook, Katie Dinan, Callie Schott und Marilyn Little, wie Michael Jung auch im Vielseitigkeitssattel erfolgreich.


 


Ähnliche Beiträge

Olympiasieger Christian Kukuk ist Deutscher Meister Springreiten 2026
Olympiasieger Christian Kukuk ist Deutscher Meister Springreiten 2026 Zum Artikel
Marcus Ehning in St. Gallen: großer Sieg für großen Reiter
Marcus Ehning in St. Gallen: großer Sieg für großen Reiter Zum Artikel
Janne-Friederike Meyer-Zimmermann Spitzenklasse bei Global Tour in Cannes
Janne-Friederike Meyer-Zimmermann Spitzenklasse bei Global Tour in Cannes Zum Artikel
WP Wehrmann Publishing