St. Gallen Nationenpreis 2026: Schweizer Sieg, wenig Nullfehlerritte, Deutschland Platz fünf

Heimsieg für die Schweiz beim Nationenpreis in St. Gallen – Deutschland Fünfter

Springen
Das siegreiche Schweizer Team mit (v. l.): Martin Fuchs, Equipenchef Peter van der Waaij, Jason Smith, Steve Guerdat mit Tochter und Alain Jufer. Foto: Serge Petrillo Das siegreiche Schweizer Team mit (v. l.): Martin Fuchs, Equipenchef Peter van der Waaij, Jason Smith, Steve Guerdat mit Tochter und Alain Jufer. Foto: Serge Petrillo
Es war ein Nationenpreis, in dem Nullfehlerritte Mangelware waren. In St. Gallen siegten die Gastgeber. Team Germany kam nicht über Platz fünf hinaus.

St. Gallen, Nationenpreis – Tradition mit neuem Rasen, weil der alte Boden den Wetterbedingungen nicht gewachsen war. Es war ein Parcours, der offensichtlich Reiterin und Reiter mit Alpen-Hintergrund besonders lag. Der Sieg im Nationenpreis von St. Gallen ging an die Schweiz, die mit Jason Smith und Picobello van‘t Roasakker, die einen der beiden Doppelnuller des gesamten Springens aufzuweisen hatten. Auf insgesamt neun Strafpunkte kam der Mann, dessen weniger schweizerischer Name auf seinen Geburtsort zurückzuführen ist. Smith ist gebürtiger Schotte, hat bei Dietmar Gugler geritten.


Picobello van‘t Roosakker ging zuvor schon unter anderem unter Steve Guerdat. Smith reitet ihn seit 2024. Im vergangenen Jahr waren beide Fünfte im Rolex Grand Prix von Genf.


Neben Smith gingen Martin Fuchs und Lorde (8/0), Alain Jufer/ Dante MM (4/12) sowie Steve Guerdat und Iashin Sitte für die Eidgenossen an den Start. Letztere lieferte mit vier Strafpunkten in der ersten Runde und einem Zeitfehler im zweiten Umlauf das zweitbeste Resultat für die Schweiz.


Österreich und Großbritannien komplettieren Podium in St. Gallen


Platz zwei ging an die Mannschaft aus Österreich, in der Katharina Rhomberg mit Cuma zweimal fehlerfrei blieben. Insgesamt kam die Equipe auf 16 Strafpunkte.


Durchwachsen lief es für die Briten, die zwar im zweiten Umlauf zwei Reiter ohne Abwurf hatten, aber beide zu langsam ins Ziel kamen. Ben Maher und Catelly kamen auf zwei, Adrian Whiteway und Chacco Volo auf einen Zeitfehler. Insgesamt waren es 17 Punkte für Team Great Britain.


Deutschland auf Platz fünf


Platz vier ging an die USA (20). Fünfte wurden schließlich die Deutschen. Marcus Ehning und Coolio und René Dittmer und Cody (hier geht’s zum Porträt des Springreiters) lieferten die beständigsten Leistungen: Beide hatten jeweils einen Abwurf in den Umläufen zu verzeichnen. Sandra Auffarth und Quirici, vier Strafpunkte in der ersten Runde, sorgten im zweiten Umlauf mit fünf Abwürfen für das Streichergebnis.


20 Strafpunkte wiederum hatte Hansi Dreher mit Elysium im ersten Umlauf gesammelt. Dafür machte es der Schimmel in der zweiten Runde besser als seine Teamgefährten: Er ließ alle Stangen liegen, war lediglich etwas zu langsam, so dass zwei Strafpunkte für die Zeitüberschreitung notiert werden mussten. Insgesamt kamen die Deutschen auf 22 Strafpunkte.


Ergebnisse Nationenpreis 2026 St. Gallen


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