Nationenpreis der Dressurreiter in Fontainebleau

Nationenpreis-Comeback für Benjamin Werndl gegen Zonik Plus & Co.

Dressur
Vom Louisdor-Preis (fast) direkt ins erste Nationenpreisteam: Benjamin Werndl und Quick Decision. Foto: Archiv Sportfotos-lafrentz.de Vom Louisdor-Preis (fast) direkt ins erste Nationenpreisteam: Benjamin Werndl und Quick Decision. Foto: Archiv Sportfotos-lafrentz.de
Fast vier Jahre ist es her, dass Benjamin Werndl zuletzt für Deutschland geritten ist. Am Wochenende ist es wieder so weit. Er ist Teil der deutschen Mannschaft für den Nationenpreis in Fontainebleau.

Das letzte Mal, dass Benjamin Werndl für Deutschland Nationenpreis geritten ist, war 2022 mit dem leider viel zu früh verstorbenen Famoso. Mit Quick Decision hat er nun wieder ein Pferd für die große Tour unter dem Sattel. Der von Uta Gräf bis Grand Prix-Reife geförderte Quaterhall-Sohn ist zwar erst zehnjährig, hat sich aber längst als zuverlässiger Tanzpartner bewährt. Die Saison 2025 beendete er mit einem dritten Platz im Finale des Louisdor-Preises, hatte sich aber schon vorher mit mehreren Siegen und Platzierungen in Grand Prix und Grand Prix Special auf nationalem und internationalem Parkett in Szene setzen können. Jüngst gewann er in Ornago den Grand Prix mit neuer persönlicher Bestleistung von 71,5 Prozent und seine erste Kür mit 77,995 Prozent.


Nun hat Bundestrainerin Monica Theodorescu das Paar für den CDIO5* Nationenpreis in Fontainebleau nominiert. Und das an der Seite der beiden Europameisterpaare Frederic Wandres mit Bluetooth und Isabell Werth mit Wendy. Komplettiert wird die Mannschaft durch Dr. Svenja Kämper-Meyer und ihre selbst gezogene Amanyara M, ein Pferd, das ähnlich reell ausgebildet und zuverlässig ist wie Werndls Quick Decision.


Konkurrenz von Glamourdale bis Zonik Plus


Ein Selbstgänger wird dieser Nationenpreis nicht. Die Konkurrenz ist groß. So schickt Belgiens Equipechef Jeroen van Lent die Doppel-Europameister Justin Verboomen und Zonik Plus ins Rennen. An der Seite der Multi-Champions reiten Larissa Pauluis auf Flambeau, Charlotte Defalque mit First-Step Valentin und Wim Verwimp auf Jedai de Massa.


Die Briten haben die Olympiapaare Carl Hester mit Fame und Weltmeisterin Charlotte Fry mit Toppferd Glamourdale genannt, dazu Fiona Bigwood mit einem neuen Pferd im internationalen Sport, der zehn Jahre jungen Donna Bella, einer Don Juan de Hus-Tochter aus ihrer einstigen Superstute Atterupgaards Orthilia. Die beiden waren letztes Jahr und dieses je einmal beim CDI3* in Hartpury am Start, wobei sie bei ihrem Auftritt Ende März dieses Jahres den Grand Prix mit 72,217 Prozent gewannen und im Special mit 71,426 Prozent Zweite waren. Komplettiert wird die Mannschaft durch Lewis Carrier auf Diego V.


Bei den Niederländern stehen fünf Paare auf der Starterliste: Geert Jan Raateland mit dem Totilas-Sohn Gladiator, Thalia Rockx mit ihrem langjährigen Partner noch aus Junioren-Tagen, Golden Dancer de la Fanzenda, Marie-José Calis auf Limited Edition, Dominique Filion auf The Boss und Lynne Maas mit Happyness E.


Für Spanien treten Beatriz Ferrer-Salat auf Elegance, Lucia Gallardo Muñoz mit Hip By Johnson, José Antonio Garcia Mena im Sattel von Gladiador Do Lis und Paula Matute Guimon mit Navaltocon an.


Portugal schickt Maria Caetano mit Hit Plus, Vasco Mira Godinho auf Marques Dos Cedros, João Pedro Moreira mit Fürst Kennedy und João Miguel Torrao auf Lirio MVL.


Last but not lest stellt auch Gastgeber Frankreich eine Mannschaft, in der Alexandre Apache auf Ruling Olivia, Pauline Basquin mit Sertorius de Rima Z, Bertrand Liegard auf Ginger und Alizee Roussel mit Bel Amour starten.


Alle Infos zu Fontainebleau finden Sie hier.


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