Deutsche Springreiter souverän im Nationenpreis von Sharjah

Zwei Doppelnuller führen Deutschland zum Nationenpreissieg in Sharjah

Springen
David Will und Xixo Borgia waren bestes Paar der deutschen Mannschaft beim CSIO4* in Sharjah mit zwei fehlerfreien und noch dazu schnellen Nullrunden. Foto: Archiv Sportfotos-lafrentz.de David Will und Xixo Borgia waren bestes Paar der deutschen Mannschaft beim CSIO4* in Sharjah mit zwei fehlerfreien und noch dazu schnellen Nullrunden. Foto: Archiv Sportfotos-lafrentz.de
Acht Teams hatten sich zum ersten Nationenpreis der Saison 2026 in Sharjah getroffen. Am Ende kamen die deutschen Springreiter am besten zurecht mit den Herausforderungen in den beiden 1,55 Meter-Parcours des CSIO4*.

Das ging schon los mit David Will und seinem elfjährigen OS-Hengst Xixo Borgia. Der Big Star-Sohn aus der Zucht des Gestüts Lewitz und im Besitz von Ramzy Al Duhami, einem der von Will trainierten arabischen Springreiter, war in beiden Umläufen fehlerfrei und dazu auch noch schnell.


Das beflügelte die Kollegen offenbar. Als nächstes Paar waren Maximilian Lill und Casallco’s George PS an der Reihe. Der elfjährige Casallco-Sohn, der mit Xixo Borgia in einer Herde in der Lewitz großgeworden sein könnte, sprang in Runde eins ebenfalls fehlerfrei. Sophie Hinners und ihr KWPN-Wallach Lommers v. Carrera VDL machten es ihnen nach. Schlusspaar waren Christian Ahlmann und der elfjährige Zangersheider Wallach Vivario Jl Z v. Vigo d’Arsouilles. Auch sie ließen alle Stangen in den Auflagen, hatten aber einen Zeitfehler.


Dennoch, die Bilanz nach dem ersten Umlauf: null Fehler für Deutschland. Am dichtesten dran waren die Iren mit einem Abwurf. Dann ging es in die zweite Runde. Diesmal verfehlte die souveräne Vorstellung von Will und Borgia zumindest bei Lill und Casallco’s George ihre Wirkung. Die beiden kamen mit zehn Fehlern aus dem Parcours, zwei Abwürfen und zwei Zeitstrafpunkten. Das machte aber nichts, denn Sophie Hinners und Lommers kamen erneut mit weißer Weste ins Ziel.


Da Deutschland als führende Mannschaft im zweiten Umlauf als letztes in den Parcours durfte, musste Christian Ahlmann gar nicht mehr antreten. Selbst mit den zehn Fehlern von Lill stand das Team, das übrigens von David Will als Equipechef angeführt wurde, als Sieger fest.


Die Platzierten


Für die Iren lief es im zweiten Umlauf lange nicht so gut wie im ersten. Am Ende wurden sie mit 20 Fehlern Dritte hinter den Vereinigten Arabischen Emiraten, die mit zwölf Fehlern ins Ziel gekommen waren.


Für die Gastgeber unter der Ägide des Briten William Funnell ritten Omar Abdul Aziz Al Marzooqi auf Enjoy de la Mure (0/4), Humaid Abdulla Khalifa Al Muhairi im Sattel von Foncetti van de Heffinck (8/0), Shk. Ali Jmal Nasr Al Nuami auf Cobalt vd Bisschop Z (8/5) sowie Abdullah Mohd Al Marri auf BBS McGregor (0/0).


Bei den Iren war Shane Breen Equipechef und als Schlussreiter bester Vertreter der Mannschaft in Personalunion. Er saß im Sattel des erst zehnjährigen A Pikachu de Muze-Sohnes BP Arctic Blue, war fehlerfrei in Runde eins und hatte einen Abwurf im zweiten Anlauf. Seine Kollegen waren David Simpson auf Billy Fern (4/4), Trevor Breen mit Kannoon Blue (4/13) und Michael Pender im Sattel von HHS Orchidee (0/8).


Alle Ergebnisse finden Sie hier.


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