Das FEI Dressurkomitee hat eine neue Athletenvertreterin: Larissa Pauluis
Die neue Reiter-Repräsentantin im FEI Dressurkomitee kommt aus Belgien
Larissa Pauluis und Flambeau bei den VR Classics Neumünster 2026, wo sie die Weltcup-Kür für sich entschieden.
Foto: sportfotos-lafrentz.de Wie Larissa Pauluis auf ihren Social Media-Seiten bekannt gegeben hat – und wie Eurodressage zuerst gemeldet hat –, ist die belgische Dressurreiterin die Nachfolgerin von Yvonne Losos de Muñiz als Athletenvertreterin innerhalb des FEI Dressurkomitees.
Pauluis (46) war schon als Ponyreiterin Belgische Meisterin. Als Juniorin repräsentierte sie ihre Heimat auch bei Nachwuchseuropameisterschaften. Sie kennt die Dressurwelt also aus verschiedenen Perspektiven. Heute gehört sie zu den erfolgreichsten Reitern der Welt. Der Durchbruch gelang ihr mit dem heute 16-jährigen KWPN-Wallach Flambeau, mit dem sie bei den Olympischen Spielen 2021 und 2024 am Start war, beim Weltcup-Finale 2025 und bei den Weltmeisterschaften 2026. Für das diesjährige Weltcup-Finale wären sie – unter anderem dank des Siegs bei der Qualifikation in Neumünster – ebenfalls startberechtigt gewesen, ersparte ihrem Pferd aber den Flug nach Texas, um in Aachen in bestmöglicher Form zu erscheinen. Tatsächlich belegte die Mannschaft einen starken vierten Platz und Pauluis und Flambeau belegten Rang 14 im Kür-Finale.
Beitrag zur Weiterentwicklung des Dressursports
Pauluis sagt, sie fühle sich durch das in sie gesetzte Vertrauen „zutiefst geehrt“. In ihrem Amt will sie dem Sport etwas zurückgeben. „Der Dressursport hat mir im Laufe meiner Karriere so viel gegeben – und tut dies auch weiterhin jeden Tag, sowohl als Sportler als auch als Mensch. Es ist daher ein Privileg, die Gelegenheit zu haben, einen Beitrag zur Weiterentwicklung unserer Disziplin zu leisten.“
Zu ihren Plänen sagte sie: „In dieser neuen Rolle freue ich mich darauf, den Dressursportlern zuzuhören und ihre Interessen mit Engagement, Offenheit und Wohlwollen zu vertreten. Ich bin zudem der Überzeugung, dass sich unser Sport weiterentwickeln sollte, ohne dabei das zu verlieren, was ihn so besonders macht: sportliche Exzellenz, die Kunst der Dressur, das Wohlbefinden des Pferdes sowie den Respekt gegenüber allen, die einen Beitrag zu unserer Disziplin leisten.“
Und schließlich: „Mein aufrichtiger Dank gilt allen, die mir ihr Vertrauen entgegengebracht haben. Ich übernehme diese neue Verantwortung mit großer Demut und freue mich darauf, die Zukunft unserer Disziplin mitzugestalten.“
