Tomma Thiesen siegt im Großen Preis von Herning

Riesenerfolg für Nachwuchstalent Tomma Thiesen im Großen Preis von Herning

Springen
Tomma Thiesen und Django Riff bei den VR Classics Neumünster im Februar, wo sie sensationell Dritte im Championat über 1,55 Meter wurden.
Foto: Archiv Sportfotos-lafrentz.de Tomma Thiesen und Django Riff bei den VR Classics Neumünster im Februar, wo sie sensationell Dritte im Championat über 1,55 Meter wurden. Foto: Archiv Sportfotos-lafrentz.de
Tomma Thiesen und Django Riff haben im CSI3* Grand Prix von Herning Olympiasieger, Ex-Weltranglisten-Erste, -Welt- und Europameister abgehängt.

Neun Paare hatten das Stechen des Großen Preises von Herning über 1,50 Meter (CSI3*) erreicht.  Der einstige Mannschaftsolympiasieger Europameister und Weltcup-Sieger Kevin Staut war dabei, die ehemalige Nummer eins der Welt, Peder Fredericson, mit seinem derzeitigen Toppferd und auch die Deutsche Meisterin der Springreiterinnen, Laura Klaphake. Und Tomma Thiesen, die im Juli ihren 20. Geburtstag feierte. Mit ihrem auch erst  neunjährigen Holsteiner Diarado-Sohn Django Riff aus der Zucht von Frank Neumann und im Besitz von Tommas Chef Hinerk Köhlbrandt musste sie als erstes Paar in den Parcours. Mit einem dritten Platz im Großen Preis von Riesenbeck zwei Wochen zuvor im Rücken fegten die beiden selbstbewusst durch den Parcours und setzten mit fehlerfreien 35,69 Sekunden den Maßstab. Das zu überbieten sollte keinem ihrer prominenten Konkurrenten gelingen.


Am dichtesten dran waren Kevin Staut und seine Nachwuchshoffnung Hermes des Vesquerie, ein ebenfalls neunjähriger Vigo d’Arsouilles-Sohn, die genau drei Zehntelsekunden langsamer waren als Tomma und Django Riff, Platz zwei. Die Deutsche Meisterin Laura Klaphake sprang im Sattel ihres Toppferdes Quizano van’t Merelsnest in 36,51 Sekunden auf den dritten Rang und ließ dabei ihren Bruder Enno mit Chacvarlon PS hinter sich, die 37,16 Sekunden benötigt hatten.


Diese vier Paare waren fehlerfrei geblieben. Der Schwede Marcus Westergren war auf der Zangersheider Stute Fellaini de Liebri Z zwar schneller als Tomma (35,3), aber das Risiko, das er dabei eingehen musste, bezahlte er mit einem Abwurf, Platz fünf. Sein Landsmann Peder Fredricson auf SV Vroom de la Pomme Z, der unter anderem 2025 den Großen Preis von Mannheim gewann, schloss sich auf Rang sechs an (4/36,88).


Alle Ergebnisse im Großen Preis von Herning finden Sie hier.


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