
Aufgewachsen in Rastede, einem zentralen Ort für die Oldenburger Pferdezucht, Studium an der Freien Universität Berlin, Germanistik und Anglistik. Mit 23 Jahren Chefredakteur des „Oldenburger Sportpferd“. 1992 Hospitanz in der Sportredaktion des ZDF. Ende 1994 schloss er das Studium mit einer Magisterarbeit über „Darstellung und Bedeutung von Pferden im höfischen Roman“ ab. Anschließend Radio beim Sender Freies Berlin (SFB, heute RBB), schwerpunktmäßig bei der Hörfunkwelle Berlin 88Acht zunächst als Reporter, später als Redakteur. Als Live-Reporter war er von Love Parade, über Staatsbesuche bis zum Berlin Marathon im Einsatz. Als Redakteur verantwortete er die Morning Show, Guten Morgen Berlin!“ Parallel: Freelancer für diverse Pferdemagazine, Autor mehrerer Filme über berühmte Deckhengste und die Trakehner Zucht mit der TV-Produktion Vogel (heute wehorse) und TV-Beiträge.
2003 Wechsel nach Hamburg zum Pferdesportmagazin St. Georg. Recherchen mit Nachhall in der öffentlichen Diskussion waren 2005 der Artikel "Dressur pervers" – die Diskussion über Trainingsmethoden im Dressursport ("Rollkur" oder auch "Hyperflexion"), später spürte er die anschließend verurteilte Tierquälerin Christine Wels auf.
Ab 2012 Chefredakteur. Jan Tönjes hat von Welt- und Europameisterschaften sowie Olympischen Spielen berichtet und diverse Medienpreise gewonnen. Seit 2018 ist er im Vorstand der internationalen Vereinigung der Pferdesportjournalisten (IAEJ), die ihn 2022 zum Präsidenten wählten.
Parallel zu seiner schreibenden Tätigkeit ist Jan Tönjes als Moderator bekannt. Einige Semester war er Gastdozent an der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen (HfWU).
Jan Tönjes hat drei erwachsene Kinder. Er lebt in Hamburg und pausiert gerade als aktiver Pferdezüchter. Auf eines setzt (und sitzt) die Familie: selbstgezogene Pferde mit hohem Vollblutanteil.
Guter Journalismus verleiht den Pferden eine Stimme