Zuchtschau des Oldenburger Verbands zieht von Rastede nach Höven
Oldenburger Championate und Stutenschau ziehen um

Das hat der Oldenburger Verband heute auf seiner Homepage bekannt gegeben. Statt des Renn- und Reitvereins Rastede ist der Reiterverein Höven e.V. vom 30. Juni bis 5. Juli Gastgeber für eines der Highlights im Kalender.
Auf dem sportlichen Programm stehen dann die Reit-, Dressur- und Springpferdechampionate ebenso wie die Sichtungen zum Bundeschampionat sowie die HLP-Wertungsprüfung für vier- bis sechsjährige Reitpferdehengste. Hinzu kommt die Bundeschampionatssichtung für die Ponys.
Das züchterische Highlight wird die Elitestutenschau der Oldenburger Verbände mit dem traditionellen Brillantring.
Wer auf Nachwuchssuche ist, kann sich bei der geplanten Fohlenauktion umschauen, bei der rund 20 Vertreter des 2026er-Jahrgangs neue Besitzer finden sollen.
Zum Hintergrund
Angeregt wurde der Wechsel von Rastede nach Höven bei der Delegiertenversammlung der Oldenburger Verbände. Präsident Dr. Wolfgang Schulze-Schleppinghoff erklärte gegenüber EQUI PAGES, der Wechsel sei eine Reaktion auf die Rahmenbedingungen in Rastede. Es habe im vergangenen Jahr viele Kritikpunkte, wie zum Beispiel zu hohe Preise für die Züchter oder das Viereck für die Bundeschampionatasqualifikation der jungen Hengste direkt neben einer Veranstaltung für Kinder.
„Das wäre noch kein Problem gewesen, wenn wir den Eindruck gehabt hätten, dass sich daran etwas ändern ließe“, so Dr. Schulze-Schleppinghoff. „Aber durchgreifende Änderungen waren nicht zu erwarten.“
„Ideale Rahmenbedingungen“
Also wurden die Konsequenzen gezogen. Der Zusammenarbeit mit dem Reitverein sehen die Oldenburger Verbände sehr positiv entgegen. „Die kompakte Anlage und die Infrastruktur in Höven bieten ideale Rahmenbedingungen, um die Championate und Zuchtveranstaltungen im Sinne von Pferd, Reiter und Züchter weiterzuentwickeln“, heißt es auf der Website.