DSP Hengsttage Auktion

DSP Siegerhengst Dressur ins Gestüt von Bellin verkauft und mehr von der Auktion

Zucht
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Erstmals gab es drei Siegerhengste bei den DSP-Körtagen, nachdem die Körkommission im Dressurlager zwei Youngster als gleichrangig an der Spitze sah. Beide standen zum Verkauf. Dort wurde schnell deutlich, wer aus Sicht der Hengsthalter und Züchter die Nase vorn hatte.

Wäre es nach den Käufern gegangen, wäre der westfälische Sir Heinrich-Sohn wohl alleiniger Siegerhengst geworden (mehr zu den einzelnen Hengsten lesen Sie hier). So viele gute Pferde hat der einstige Bundeschampion Sir Heinrich aus der Erfolgszucht der Familie Wendeln schon gebracht, nun auch einen Siegerhengst und eine Auktionsspitze, die ganz im Look des Vaters daherkam. Für 265.000 Euro ging der Zuschlag nach Brandenburg, ans Gestüt von Bellin.


Sein Siegerhengst-Kollege v. Feliciano aus dem direkten Stamm der Lord Sinclair-Brüder wurde für 56.500 Euro in die Niederlande zugeschlagen. Der Reservesieger v. Juwel war nicht verkäuflich. Er steht in gemeinschaftlichem Besitz von Ralph Westhoff/Gestüt Riedmühle und Sönke Rothenberger und soll auf der Station Tebbel aufgestellt werden.


Im sechsstelligen Bereich lagen noch vier weitere Hengste. Das war zum einen der prämierte Zackerey-Fürst Heinrich-Sohn von Heinrich Ramsbrock, der für 150.000 Euro ins Gestüt Sprehe ging. 130.000 Euro kostete der von Christian Wittlinger gezogene und ausgestellte Nachkomme des Global Player. Für 125.000 bzw. 100.000 Euro waren die ebenfalls prämierten Söhne des Energy (A.: Justin Klausing) und Dutch Dream (A.: Franz-Georg Ottmann) zu haben.


Springhengste


Auch bei den Springhengsten gab es einen, der sechsstellig kostete. Und auch hier hätten die Kunden anders entschieden als die Körkommission. Der Reservesieger v. Million Dollar-Caretino aus dem Mutterstamm des Diarado, gezogen und ausgestellt von Klaus Issak, gelangte für 102.000 Euro nach Frankreich.


Für den Siegerhengst v. Heartbreaker-Diarado, den Jürgen Laue in München präsentierte, waren 60.000 Euro das höchste Gebot. Genauso viel kostete der Zweite Reservesieger v. Cornet’s Balou-Chellano Z, den Jürgen Laue zusammen mit Hartmut Keitel präsentierte.


Das zweithöchste Gebot bei den Springhengsten lag bei 82.000 Euro für den prämierten direkten Chacco-Blue Sohn vom Gestüt Sprehe.


Statistik


Offiziell wurden 81 Hengste verkauft (2025: 69) und erwirtschafteten einen Gesamtumsatz von 3.241.000 Euro (2025: 3,739.000 Euro).


Die 50 gekörten Hengste kosteten im Durchschnitt 48.300 Euro (2025: 42 Hengste für 69.762 Euro).


Für die 31 nicht gekörten Hengste mussten die Kunden im Mittel 26.645 Euro anlegen. Im Vorjahr brachten 27 nicht gekörte Hengste durchschnittlich 29.963 Euro.


Die Übersicht finden Sie hier.


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