Road2LA-Pferd Zuccini siegt in Vittel, gemischte Wochenend-Bilanz bei Ingrid Klimke
Zuccini und Ben Leuwer bei ihrem ersten Nationenpreiseinsatz in Marbach 2026.
Foto: Jan Frohne Der neunjährige Holsteiner Wallach Zuccini MN von Ben Leuwer gehört zu den Pferden, die im Rahmen der Initiative Road2LA als potenzielle Olympiapferde für Deutschland gesichert wurden. Im CCI3*-L von Vittel konnte man sehen, warum. Bereits nach der Dressur waren der Ausbilder vom Bonner Rodderberg und sein Zuccero HV-Sohn mit 27,5 Minuspunkten in Führung gegangen. Im Cross agierten sie souverän, mussten sich gerade mal 0,4 Zeitfehler anrechnen lassen und dank eines fehlerfreien Parcours machten sie heute den Sieg in Vittel perfekt.
Zweiter wurde der französische EM-Dritte Alexis Goury auf einer weiteren vierbeinigen Zukunftshoffnung, dem acht Jahre jungen Hengst Iron de Brunel, für den dies die bislang beste Platzierung seiner Karriere war. Er beendete mit seinem Dressurergebnis von 31,8 Minuspunkten.
Platz zwei für Klimke und Candy
Einen schönen Erfolg feierten Mannschaftsolympiasiegerin Ingrid Klimke und ihre achtjährige Hannoveraner Stute Candy im CCI3*-S. Die Carridam-Tochter hatte mit 25,6 Minuspunkten die deutlich beste Dressur der 42 Teilnehmer aufs Viereck gezaubert. Im Gelände blieben die beiden hindernisfehlerfrei, drückten aber nicht ganz so aufs Gas, wie manche Kollegen, was ihnen 7,6 Zeitfehler bescherte. Dafür sprangen sie heute fehlerfrei und wurden so Zweite mit 33,2 Minuspunkten hinter der Französin Lisa Gualtieri auf A D’Aunis (32,6).
Weniger gut lief es für Klimke mit der zehnjährigen belgischen Stute Kallista, die sie im Sommer vergangenen Jahres von Sven Lux übernommen hatte. Die Chatman-Tochter hatte unter Lux schon Drei-Sterne-Siege und zwei Vier-Sterne-Platzierungen. Ingrid Klimke stellte sie nach mehreren Drei-Sterne-Schleifen im Oktober vergangenen Jahres in Strzegom erstmals auf Vier-Sterne-Niveau vor, schied hier aber wegen eines Sturzes zwischen den Hindernissen aus. Besser lief es vor vier Wochen in Oudkarspel, wo sie sich an neunter Stelle platzieren konnten. Dieses Wochenende hatten die beiden an Hindernis 7a nun erneut einen Sturz und konnten die Prüfung nicht beenden.
Sieger war hier der Franzose Sebastien Cavaillon auf dem zwölfjährigen Arko III-Sohn Elipso de la Vigne.
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