Reitmeister Hubertus Schmidt nach schwerem Sturz im Krankenhaus
Gute Besserung für schwer verletzten Hubertus Schmidt
Die Pferde, das Reiten, das Unterrichten, das ist Hubertus Schmidts Leben. Daumen für eine baldige Genesung sind fest gedrückt!
Foto: sportfotos-lafrentz.de Wie der Deutsche Reiter- und Fahrer-Verband berichtet, ereignete sich der Vorfall, als DRFV-Präsident Hubertus Schmidt eine achtjährige Stute auf dem Außenplatz ritt. Die Stute erschreckte sich wegen eines Geräusches von einem landwirtschaftlichen Gerät, mit dem in der Nähe des Reitplatzes ein Feld bestellt wurde. Sie startete durch, Schmidt sagte, er habe keine Chance gehabt zu reagieren. Es war der erste Sturz seit 30 Jahren für den Reitmeister.
Er brach sich Schlüsselbein, mehrere Rippen, das Schambein und das Becken. Zunächst brachte man ihn ins nächstgelegene Krankenhaus in Paderborn. Doch er wurde bald nach Bochum verlegt. Eine erste Operation hat er bereits hinter sich, eine zweite steht noch bevor.
So viel zu den schlechten Nachrichten, aber es gibt auch gute: Der Reitmeister, Mannschaftsolympiasieger und ehemalige EM-Silbermedaillengewinner, Team-Welt- und -Europameister konnte bereits eine Woche nach der ersten Operation wieder einige Meter an einer Gehhilfe zurücklegen und befindet sich auf dem Weg der Besserung.
Gegenüber dem DRFV sagte er: „Es war ein sehr schwerer Sturz, aber mir geht es den Umständen entsprechend gut. Ich habe sehr viel Glück gehabt. Meine Frau Doris unterstützt mich unheimlich. Zusammen meistern wir das! Ich bin ganz zuversichtlich, dass ich schnell wieder in Gang komme. Ich habe so gute Reiterinnen, Schüler und Pferde zu Hause, allen voran Katharina Hemmer und Anna Schölermann – das treibt mich an, gesund zu werden.“
Alle Daumen sind gedrückt! Von Herzen gute Besserung!