Christian Ahlmanns D'Aganix 2000 musste nach Unfall eingeschläfert werden
Christian Ahlmanns D’Aganix 2000 Z lebt nicht mehr
Ein ganz großer Verlust! Christian Ahlmanns D'Aganix 2000 Z lebt nicht mehr. Foto: Sportfotos-lafrentz.de Eigentlich ist Leipzig das „Glücksturnier“ des Christian Ahlmann. Doch nun hat er die Heimreise angetreten, noch ehe die Partner Pferd so richtig begonnen hat. Der Grund ist ein Unglück, das sich bei der Ankunft am Mittwochabend ereignete, und durch das er den zwölfjährigen D’Aganix 2000 Z verloren hat.
Wie der Springreiter berichtet:
Trotz sofortiger Hilfe und intensiver professioneller Betreuung durch mehrere Tierärzte und Pfleger wurde schnell klar, dass es keine Möglichkeit mehr gibt, ihm ein schmerzfreies Leben und eine wohlverdiente Rente zu ermöglichen.
Diese Entscheidung zu treffen war unendlich schwer, aber sie geschah aus Liebe und Verantwortung ihm gegenüber.
Das gesamte Team um D‘Aganix 2000 Z trauert sehr und hat den Rückweg nach Hause wieder angetreten.
Du wirst uns sehr fehlen.
Die FN berichtet, der Hengst sei unmittelbar in die veterinärmedizinische Fakultät der Universität Leipzig gebracht worden. Dort hat man ihn eingehend untersucht. Dabei zeigte sich, dass es keine Chance auf Heilung für D’Aganix gibt. Um dem Hengst unnötiges Leid zu ersparen, rieten die Ärzte dazu, ihn einzuschläfern.
Über D’Aganix 2000 Z
D’Aganix 2000 Z war ein Zangersheider Hengst, ein Sohn von Christian Ahlmanns Erfolgspartner Dominator 2000 Z aus einer Aganix du Seigneur-Andiamo Z-Mutter. Dass hinter D’Aganix‘ Namen eine „2000“ steht wie bei seinem Vater, ist kein Zufall. Sie kommen aus dem gleichen Züchterhaus, dem der Zuchtgemeinschaft Corthouts & Foriers.
Ende 2021 hatte Christian Ahlmann den Hengst von dem Niederländer Michael Korompis übernommen und ihn über die Youngster Tour in den großen Sport gebracht. 2024 hatte das Paar die ersten Fünf-Sterne-Einsätze und gewann das Sires of the World-Springen in Opglabbeek, also nicht die Traditionsveranstaltung im Rahmen der WM junger Springpferde, sondern eine 1,45 Meter-Prüfung, die offen ausgeschrieben war.
2025 platzierten sie sich in Paris, Münster, Brüssel, waren Sechste im Global Tour Grand Prix von Riesenbeck und Zweite in einem GCT-Rahmenspringen in Marokko. Kurz: Eigentlich hatte die Karriere des Hengstes gerade erst so richtig Fahrt aufgenommen.