Richard Vogel und Con Quality top in Wellington
Zum krönenden Wellington-Abschluss noch ein zweiter Platz für Vogel
Richard Vogel. Foto: Archiv sportfotos-lafrentz.de Wer etwas erreichen will, muss etwas riskieren und kann auch verlieren – das bekam Richard Vogel in Wellington sowohl gestern im Rolex Grand Prix zu spüren als auch heute im Stechen um den nationalen Großen Preis.
Dafür hatte Richard Vogel den zehnjährigen Holsteiner Wallach Con Quality v. Chin Champ gesattelt, der bis Sommer vergangenen Jahres noch unter seinem Schweizer Besitzer Adrian Schmid ging, der ihn seinerseits im April 2023 von der Vogel & Will Equestrian GmbH erworben hatte. Doch Richard Vogel stellte ihn im letzten Herbst erstmals auf Turnieren vor, ausschließlich in den USA, wo die beiden bei diversen Gelegenheiten top platziert waren. So auch heute.
Eine ganze Reihe hatten sich von der Startliste für den nationalen Grand Prix streichen lassen, darunter auch Nachwuchstalent Tony Stormanns. Schließlich waren es noch 26 Paare, die sich der Aufgabe stellten, von denen drei das Stechen erreichten. Hier lieferten Vogel und Con Quality zwar die ganz klar schnellste Runde mit 39,372 Sekunden, aber unterwegs fiel eine Stange. Glück für den Belgier Louis Le Grelle, der mit dem 13-jährigen Elvis ter Putte-Sohn New Life van het Hellehof aus Sicherheit setzte und dank der einzigen Doppelnull den Sieg holte.
Dritter wurde mit acht Strafpunkten im Stechen Mark Bluman für Kolumbien auf Flying McQueen.
Das einzige weitere deutsche Starterpaar, Söhnke Theymann mit Caprichosa, kam mit vier Fehlern aus dem ersten Umlauf.
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