Weltcup Springen Oslo: Max Kühner siegt vor Harrie Smolders, Janne Friederike Meyer-Zimmermann Vierte

Weltcup Springen Oslo: Max Kühner siegt vor Harrie Smolders, Janne Friederike Meyer-Zimmermann Vierte

Springen
Max Kühner (AUT) und EIC Up Too Jacco Blue siegten zum Weltcupauftakt in Oslo (NOR) Foto: FEI/Kim C Lundin
Max Kühner (AUT) und EIC Up Too Jacco Blue siegten zum Weltcupauftakt in Oslo (NOR) Foto: FEI/Kim C Lundin
Der Österreicher Max Kühner hat zum Auftakt der Westeuropaliga das Weltcup-Springen, den Großen Preis von Oslo, gewonnen. Janne Friederike Meyer-Zimmermann hatte besonderen Grund zur Freude.

Janne Friederike Meyer-Zimmermann hat momentan einen Lauf. Erst das erfolgreiche Comeback in einem Großen Preis von Messi in Oliva im Rahmen der MET. Jetzt der nächste Treffer: Cellagon Cascais, der elfjährige Cholestus-Sohn, hat beim Weltcup Turnier im norwegischen Oslo gezeigt, dass er ein Pferd für ganz große Aufgaben ist. Und zwar auch in der Halle.


Cascais schlägt King Edward


Fünf-Sterne-Platzierungen in topbesetzten Konkurrenzen hat der Braune schon mehrere aufzuweisen. Er war unter anderem Dritter bei der Global Champions Tour Etappe in Cannes und Sechster im Großen Preis von Hamburg zum Auftakt der grünen Saison in Europa.


Der Hengst ging bereits am Freitagabend in einem stark besetzten Feld eine doppelte Nullrunde und auch im Weltcupspringen an Sonntag mischte er ganz vorne mit. Neun Paare waren zum Auftakt der Weltcupsaison 2026/27 in der norwegischen Hauptstadt ins Stechen bekommen. Fünf von ihnen blieben ohne Abwurf. Das Stechen führte über neun Sprünge darunter eine Zweifache Kombination.


Kühner auf der Überholspur


Am schnellsten unterwegs war der Österreicher Max Kühner mit dem irischen Wallach EIC Up too Jacco Blue. 40,52 Sekunden zeigte die Uhr nach einer wirklich rasanten Stechrunde. Das war etwas, was kein anderer schaffte. Kühner war Drittletzter im Stechen. Er musste alles riskieren, zumal der Niederländer Harry Smolders (NED) mit dem routinierten Monaco gut vorgelegt hatte. Der 17-jährige Cassini II-Sohn war erstes Pferd im Stechen. Er brauchte zwar letztendlich eine Sekunde mehr als das Siegerpaar, aber das Duo aus den Niederlanden wurde Zweiter.


Fuchs schnell, aber nicht so schnell wie Smolders


Nur zwei Hundertstelsekunden dahinter. Der Schweizer Martin Fuchs. Er hatte im Weltcupspringen den Cornet Obolensky-Sohn Fortjump du Beaumenil, einen elfjährigen Franzosen, gesattelt 41,53 Sekunden benötigte dieses Paar. Und dann kam auch schon Janne Friederike Meier-Zimmermann mit Cascais – 42,42 Sekunden, fehlerfrei, Platz vier. Damit landeten die beiden noch vor dem Weltmeisterpaar von 2022, King Edward und Henrik von Eckermann (SWE). Der mittlerweile 16-jährige Fuchs brauchte exakt 43 Sekunden in diesem Stechen und war ex aequo Fünfter mit dem Belgier Mathieu Bourdeaud‘ Hui mit Oskar the Homage.


Auch Paula de Boer-Schwarz platzierte sich noch in diesem Weltcupspringen. Sie hatte im Umlauf zwar einen Abwurf. Aber als dritttschnellste Ver-Fehler-Reiterin wurde sie mit ihrer Erfolgsstute My Miss Marpel OLD v. Mylord Carthago noch 13.


Ergebnisse vom Weltcup-Turnier Oslo


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