Zwei belgische Sieger und mehrere deutsche Platzierungen in den Großen Preisen von Vejer de la Frontera bis Lüttich
Von Vejer de la Frontera bis Lüttich – Sieger und Platzierte in den Großen Preisen
David Will und Maverick Z.
Foto: Archiv Sportfotos-lafrentz.de Vejer de la Frontera
Die beiden höchstdotierten Turniere in Europa waren dieses Wochenende die Andalucía Sunshine Tour in Vejer de la Frontera und Lüttich, beides CSI4*. Bei beiden Gelegenheiten gab es jeweils einen Heimsieg. In Spanien war es Pilar Lucrecia Cordon, die dafür sorgte. Die Olympiareiterin und dreifache WM-Teilnehmerin ritt ihre 13-jährige Zangersheider Stute Pica Pica Z in 40,03 Sekunden zum Sieg. Für beide, die Reiterin und ihre die Pilgrim II-Tochter, war es das erste Turnier seit Juli, wo sie Dritte im Großen Preis La Coruña gewesen waren. Toller Wiedereinstieg also.
Dabei schafften sie es, den bis dato führenden David Will im Sattel des zehnjährigen Zangersheider Wallachs Maverick hinter sich zu lassen. Die beiden hatten das Feld bis dahin mit einer fehlerfreien Runde in 40,67 Sekunden angeführt und wurden schlussendlich Zweite. Auf Rang drei sprangen Robin Lesqueren aus Frankreich und FBI d’Ellipse ebenfalls ohne Abwurf, aber im drei Zehntelsekunden langsamer als Will.
Ebenfalls im Geld: Jens Wawrauschek und Mava S, die das elfköpfige Stechen eröffnet hatten, aber einen Abwurf kassierte, Rang zehn wurde es.
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Lüttich
Der zweite CSI4* Grand Prix im belgischen Lüttich wurde zur Beute von Gregory Wathelet und Bond Jamesbond de Hay, die dieses Jahr unter anderem schon im August in Brüssel Rang zwei belegt hatten. Heute sprangen sie in blitzschnellen 30,5 Sekunden zum Sieg über sieben Konkurrenten im Stechen, von denen neben ihnen noch vier weitere ein zweites Mal null blieben.
Am dichtesten dran an ihrer Zeit waren Robert Whitaker (GBR) und sein Toppferd Vermento mit 31,92 Sekunden. Dritter wurde mit Roy van Beek wiederum ein Belgier, der allerdings auf einem OS-Vertreter saß, den Comme il faut-Sohn Charleston-H (32,58).
Von den deutschen Teilnehmern schaffte es keiner ins Stechen, wohl aber in die Platzierung. Laura Klaphake und ihr Deutscher Meister Quizano van’t Merelsnest hatten zwar einen Abwurf, aber die zweitschnellste Zeit im Umlauf, was ihnen Platz zehn bescherte.
San Giovanni
Im italienischen San Giovanni wurde auf CSI3*-Niveau gesprungen und der Große Preis führte über einen 1,50 Meter-Parcours. Auch hier waren es elf Paare, die den ersten Umlauf fehlerfrei überstanden. Sechs blieben doppelnull.
Den schnellsten ritt im Stechen lieferten mit Abstand der Tscheche Ales Opartny und sein tschechischer Warmblüter Forewer v. Caruso: 33,65 Sekunden. Fast drei Sekunden langsamer, aber damit immer noch Zweitschnellster war Michael Viehweg mit seinem bewährten Contario, Rang zwei für die beiden.
Dahinter reihte sich die Schwedin Karin Martinsen auf einem anderen Vertreter der Holsteiner Contender Linie ein. Contario ist ein Contendro-Sohn, Martinsnes Mecklenburger Stute Tailormade Contina Blue PS as Lewitzer Zucht stammt von Conthargos ab.
So groß der Abstand zum Erstplatzierten, so denkbar knapp war er dahinter: Eine Hundertstelsekunde trennte Viehweg und Martinsen voneinander.
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Opglabbeek
Und schließlich wurde dieses Wochenende im Sentower Park im belgischen Opglabbeek auf CSI2*-Niveau gesprungen, wo Wilm Vermeir mit dem elfjährigen, beim SBS eigetragenen Cornet Obolensky-Sohn Jonkheer van’t Veldhofen dafür sorgte, dass auch dieser Große Preis im Land blieb. In 37,60 Sekunden waren die beiden nicht nur schnellstes fehlerfreies, sondern schnellstes Paar überhaupt der sechs Teilnehmer im Stechen.
Zweiter wurde der Ire Michael Duffy auf der neunjährigen Zangersheider Stute Carina Z (v. Cicero van Paemel Z), gefolgt von der Britin Lily Atwood im Sattel von Karibou Horta.
Einziges deutsches Paar im Geld waren Frederike Staack und der neunjährigen Oldenburger Wallach Chelsius PS v. Chacoon Blue. Die beiden waren zwar ohne Hindernisfehler durch den Normalparcours gekommen, aber hatten drei Zeitfehler kassiert. Das reichte trotzdem für Rang sieben.
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