Bundesnachwuchschampionat der Ponyspringreiter 2026
Schwarz-rot-goldene Schärpe für Carl Meyer zu Hartum
Seine erste Schärpe mit Deutschlandfarben hat am Wochenende Carl Meyer zu Hartum geholt. Foto: FN/Equitaris Wenn du zwölf Jahre jung bist, deine Freunde dich in den Sommerferien fragen, ob du Lust hast, mit ins Freibad zu kommen und du Nein sagst, weil du weißt, dein Pony hatte zwar genügend Bewegung, aber du hast es noch nicht geritten, dann bringst du das Mindset mit, um es weit zu bringen. Wenn dann noch Talent hinzukommt, steht einer großen Karriere eigentlich nichts im Wege.
Demnach dürfte man von Carl Meyer zu Hartum noch hören. Der ist nämlich eine solche Fleißbiene und dass er auch das Talent für eine Karriere im Sattel mitbringt, hat er am Wochenende beim Bundesnachwuchschampionat der Pony-Springreiter in Riesenbeck unter Beweis gestellt. Dort trat der Sohn von Schockemöhle-Geschäftsführer Florian Meyer zu Hartum mit seiner Ponystute Marry the Night als einziger Vertreter aus Weser-Ems an. Mit einer 8,4 im ersten und 8,5 im zweiten Umlauf (= 16,9) führte kein Weg vorbei an den beiden, die letztes Jahr schon Weser-Ems-Meister bei den Ponyspringreitern wurden. Nun haben sie sich gegen ihre Konkurrenten aus dem gesamten Bundesgebiet durchgesetzt.
Platz zwei ging ins Rheinland, an Mia Tappe auf Dolly Jumper H mit 8,4 und 7,5 (= 15,9). Dritte wurde die Westfälin Marlene Richter auf Chris. Sie brachten es auf 15,6 Punkte.