Premier Jumping League (PJL) plant Anfang September 2027 eine deutsche Etappe in Hamburg Klein Flottbek

PJL – 300-Millionen-US-Dollar Springserie 2027 mit deutscher Etappe in Hamburg

Springen
2027 macht die Premier Jumping League Station in Hamburg. Sophie Hinners ist eine der Botschafterinnen der Springserie. Foto: Daniel Benson für die Premier Jumping League 2027 macht die Premier Jumping League Station in Hamburg. Sophie Hinners ist eine der Botschafterinnen der Springserie. Foto: Daniel Benson für die Premier Jumping League
Was lange ein Gerücht war, ist jetzt offiziell bestätigt. Als eine von neun Etappen der neuen Springserie Premier Jumping League (PJL) soll in Deutschland in Hamburg geritten werden. Ein Termin steht auch schon fest.

Das Konzept der Premier Jumping League (PJL), die der Multi-Milliardär Frank McCourt gegründet hat, sieht neun Turniere in Nordamerika, Europa und dem Nahen Osten vor. Deutschland, genauer der Derbypark in Hamburg Klein Flottbek, soll vom 3. bis 5. September eine Station sein.


Wer darf bei der PJL starten?



  • Reiterinnen und Reiter, die unter den Top 250 der Weltrangliste rangieren, kommen für die Teamauswahl infrage.

  • Ein Team umfasst fünf Reiterinnen und Reiter, 16 Teams mit insgesamt 80 Akteuren sind für den Auftakt geplant.

  • 300 Millionen US-Dollar hat McCourt Global, das Familienunternehmen des achtfachen Vaters Frank McCourt für die ersten drei Saisons der Liga an Preisgeldern ausgelobt.


Laut Pressemitteilung soll diese „beispiellose Investition sicherstellen, dass die Top-Athletinnen und -Athleten des Sports angemessen für ihre Leistungen auf höchstem Niveau entlohnt werden.“


Mannschaftsweltmeisterin Sophie Hinners ist Botschafterin der PJL. Sie wird in der Pressemitteilung zitiert: „Ich freue mich riesig, dass die PJL 2027 nach Hamburg kommt. Wir waren in diesem Jahr als deutsche Mannschaft sehr erfolgreich. Dazu passt perfekt, dass eine neue, zukunftsorientierte Liga ihren Wettbewerb nun auch bei uns in Deutschland austrägt. Ich hoffe, dass die PJL neue Zielgruppen für den Springsport begeistert und es mehr Menschen ermöglicht, unseren Sport zu verstehen, zu verfolgen und mitzufiebern. Zu oft wird die Sportart immer noch missverstanden. Die PJL bietet die Chance, das zu ändern und zu zeigen, was es wirklich bedeutet, auf höchstem Niveau zu Reiten: Athletik, Hingabe und Leidenschaft, aber insbesondere harte Arbeit, Schweiß und Tränen, die hinter jeder Leistung stehen. Ich freue mich darauf, dass das deutsche Publikum unseren Sport im September 2027 in Hamburg auf eine ganz neue Weise erleben kann.“


Neue Zielgruppen


Das Reglement der PJL soll einfach verständlich sein. Jede Runde zählt, was nachvollziehbar sei soll auch für diejenigen, die den Springsport bislang kaum wahrgenommen haben. Außerdem verspricht man sich seitens der Veranstalter so, einen Spannungsbogen bis zu den „entscheidenden Finalveranstaltungen“ aufrechterhalten zu können.


Anders als die Global Champions Tour, Platzhirsch in Sachen Springsportserie, soll die PJL frei zugänglich übertragen werden. Dafür wurde eine Partnerschaft mit Box to Box Films. Die Produktionsfirma hat die Doku-Staffel „Formula 1: Drive to Survive“ für den Streaminganbieter Netflix realisiert.


Nachhaltigkeit


Zusätzlich verspricht die PJL, nachhaltig sein zu wollen: „Der Veranstaltungskalender der PJL für 2027 wurde sorgfältig auf den bestehenden Verlauf des internationalen Turnierkalenders abgestimmt. So sollen unnötige Transporte minimiert und das Pferdewohl verbessert werden.“


Für die Abwicklung der deutschen Etappe ist das Organisationsteam, das aktuell das Deutsche Spring- und Dressur Derby verantwortet, zuständig, Schafhof Connects und der Norddeutsche und Flottbeker Reiterverein (NFR). Schafhof Connects Geschäftsführer Matthias A. Rath meint, die PJL und Hamburg passten perfekt zusammen, auch wegen der Location Derbypark. „Der Park ist tief in der deutschen Reitsporttradition verwurzelt und Generationen von Reitern und Fans haben hier besondere Erinnerungen gesammelt. Wir werden an diese Geschichte anknüpfen und damit sowohl langjährige Derby-Fans als auch diejenigen ansprechen, die den Springsport gerade erst für sich entdecken.“


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