Geplante Turniere in Doha sollen stattfinden

In Doha wird wieder geritten

Springen
Feature Bild Al Shaqab. Foto: Lukasz Kowalski Feature Bild Al Shaqab. Foto: Lukasz Kowalski
Trotz der Krisensituation in Nahost geht die Doha Equestrian Tour am kommenden und dem darauffolgenden Wochenende weiter. Das teilte der Veranstalter heute mit.

Vom 25. bis 28. März findet der Al Shaqab Cup in dem gleichnamigen Reitsportzentrum in Doha statt. Vom 2. bis 4. April steht der Qatar Equestrian Federation Cup auf der Agenda. Die Turniere werden ohne Zuschauer durchgeführt, aber live übertragen.


Die Turniere sollen unter kontrollierten Bedingungen und entsprechend der nationalen Richtlinien stattfinden. Beim Al Shaqab Cup werden 203 Reiter mit 466 Pferden erwartet, die auf CSI1*-, 2*- und 5*-Niveau antreten. Es geht um ein Gesamtpreisgeld von 766.000 Euro.


Am Wochenende danach richtet Al Shaqab einen CSIO3*-Nationenpreis aus, dazu CSI1*- und 4*-Springen. Auch hier sollen 203 Reiter mit 466 Pferden antreten. Das Preisgeld wird bei 784.000 Euro liegen.


Mohammed Jaber Al Khayareen, der Veranstaltungsleiter der Doha Equestrian Tour, erklärte:


„Der Al Shaqab Cup und der Qatar Equestrian Federation Cup wurden mit klaren Prioritäten geplant. Beide Veranstaltungen finden ohne Publikum, unter kontrollierten Bedingungen und gemäß den nationalen Richtlinien statt. Das Wohl der Pferde und die Sicherheit aller Beteiligten stehen dabei an erster Stelle.


Gleichzeitig bleiben diese Wettbewerbe wichtige sportliche Höhepunkte der Saison. Sie bieten wichtige Qualifikationsmöglichkeiten, internationale Beteiligung und den Kampf um die Meisterschaft bis zum Ende der Tour. Wir freuen uns, verantwortungsvoll voranzukommen und gleichzeitig die Bedeutung dieser Phase der Doha Equestrian Tour zu wahren.“


Statement der FEI


Zugleich hat der Weltreiterverband FEI heute ein Statement abgegeben, in dem erklärt wird, je nach den konkreten Umständen und nach eingehender Prüfung könnte die FEI die Durchführung von FEI-Veranstaltungen in der Region „im Einzelfall genehmigen“.


Die Teilnehmer werden „dringend gebeten“, sich vor Reiseantritt in die Region über Reisehinweise zu informieren und die Veröffentlichungen zum Thema aufmerksam zu verfolgen, da die Lage sich schnell verändern kann.


„Jede Reiseentscheidung erfolgt auf eigenes Risiko“, heißt es weiter in der Mitteilung. Man stehe weiterhin in engem Kontakt mit den Behörden, um die Situation im Auge zu behalten.“


„Die Sicherheit und das Wohlergehen von Athleten, Offiziellen, Betreuern und Pferden haben für die FEI höchste Priorität. Teilnehmende können sich darauf verlassen, dass eine individuelle Entscheidung gegen die Reise oder den Rückzug von der Teilnahme aus Sicherheitsgründen gemäß den Empfehlungen der Regierung keine Konsequenzen seitens der FEI nach sich zieht.“


Zum Hintergrund


Wegen der Krisensituation in der Region wurde die für das Wochenende vom 4. bis 7. März vorgesehene Global Champions Tour Etappe von Doha abgesagt. Kurz darauf kam dann die erlösende Meldung, dass die 147 Pferde, die samt Pflegern bereits vor Ort waren, nach Europa zurückkehren konnten.


Nun gehen die Turniere also weiter …


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