Deutsche U18-Springreiter gewinnen Nationenpreis in Compiègne

Deutschlands Junioren springen mit weißer Weste zum Nationenpreissieg

Springen
Noah de Kalvarie war zuvor bereits mit Emilia Löser (Foto) in Deutschlands U25 Springpokal im Einsatz. Foto: Archiv sportfotos-lafrentz.de Noah de Kalvarie war zuvor bereits mit Emilia Löser (Foto) in Deutschlands U25 Springpokal im Einsatz. Foto: Archiv sportfotos-lafrentz.de
Mit dem Idealergebnis von null Strafpunkten sicherte sich ein starkes deutsches Juniorenteam den Nationenpreis von Compiègne – und zwar im Stechen gegen Irland.

Besser hätte es kaum laufen können für die deutschen Junioren im Nationenpreis von Compiègne! Dabei war der Anfang noch eher holprig. Auftaktreiterin Ava Ferch schied mit Tendresse de la Vie Z in Runde eins aus und hatte einen Abwurf im zweiten Umlauf. Aber Lennard Tillmann mit Veltiner, Victoria Schumacher auf Noah de Kalvarie und Brianne Beerbaum mit Kiss Me holten die Kohlen für sie aus dem Feuer. Alle drei sprangen in beiden Umläufen fehlerfrei. Damit waren die Patzer von Ava Streichergebnis und die Bilanz der Mannschaft um Equipechef Eberhard Seemann war makellos.


Das galt allerdings auch für den Nachwuchs aus Irland, der immer zu den Favoriten zählt. Somit musste um den Sieg gestochen werden.


Das Stechen


Dabei mussten alle Reiter der Mannschaft noch einmal gegen die Uhr antreten. Und diesmal blieben Ava Ferch und Tendresse de la Vie Z fehlerfrei. Allerdings waren sie deutlich langsamer unterwegs als Senan Reape und Creevagh Special, die den Reigen der Iren eröffneten. Also: 1:0 für Irland.


Das Blatt wendete sich, als Lennard Tillmann und Veltiner ihre dritte fehlerfreie Runde des Tages drehten, während bei Lauren Adams auf Caddie Z eine Stange fiel. Vorteil Deutschland.


Den Sack zu machten dann Victoria Schumacher und Noah de Kalvarie mit ihrer fehlerfreien Runde, während auch bei Annie Boland und Calisto Blanc eine Stange fiel. Damit mussten die beiden Schlussreiter gar nicht mehr antreten.


Rang drei belegte mit acht Strafpunkten aus beiden Umläufen die Mannschaft aus Schweden.


Ausgleichende Gerechtigkeit bei den Jungen Reitern


Spannend wurde es auch im Nationenpreis der Jungen Reiter, wo die Reihenfolge letztlich anders herum war – Irland vor Deutschland. Nach dem ersten Umlauf hatte Deutschland acht Fehler auf dem Konto und lag auf Rang drei. Im zweiten Umlauf lief Peter Teeuwens Team dann zu großer Form auf.


Heldin des Tages war Romy Rosalie Tietje, die mit Cascadino als Schlussreiterin zweimal fehlerfrei sprang. Emile Baurand und Champ hatten im ersten Umlauf ebenso einen Abwurf wie Fabio Thielen auf Clarion de Luxe. Von einem völlig untypischen Black Out kann man bei den 28 Fehlern durch Ben Heckmann und Inge im ersten Umlauf sprechen. Das machten sie in Runde zwei wieder gut, wo erst Emile und Champ fehlerfrei ins Ziel kamen und dann auch Heckmann und seine Inge. Dank der Nullrunde von Tietjen fielen die acht Strafpunkte von Fabio Thielen im zweiten Umlauf nicht ins Gewicht.


Die Iren kamen auf vier Fehler, die zählten. Die Belgier hatten zwar ebenfalls acht Strafpunkte wie Deutschland, aber die schlechteren Zeiten. Das bedeutete Rang drei.


Alle Ergebnisse aus Compiègne gibt es hier.


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