Deutschland siegt im EEF-Nationenpreis von Budapest: Doppelnuller von Maximilian Lill

Deutschland siegt im EEF-Nationenpreis von Budapest

Springen
Doppelnull beim EEF Nationenpreis in Budapest: Maximilian Lill und Kommandant (Archivfoto). Foto: sportfotos-lafrentz.de Doppelnull beim EEF Nationenpreis in Budapest: Maximilian Lill und Kommandant (Archivfoto). Foto: sportfotos-lafrentz.de
Mit einem Team, das sich aus Top-Platzierten der Deutschen Meisterschaften in Balve 2026  rekrutierte, hat Deutschland den EEF-Nationenpreis von Budapest gewonnen. Matchwinner war Maximilian Lill, dem einer von vier Doppelnullern gelang.

Der EEF-Nationenpreis von Budapest, der Serie auf CSI3*-Niveau, fand bei 35 Grand statt. Den Pferden sah man das nicht an, kaum eines kam verschwitzt in die Arena in der ungarischen Hauptstadt.


Nach dem ersten Umlauf hatten noch die Tschechen vorn gelegen mit dem Idealergebnis von null Fehlern. Während Nikola Bielikova, Oliver Pisarik und Ales Opatrny ohne Abwurf durch den 465 Meter langen Kurs mit 15 Sprüngen gekommen waren, sammelten Sara Vingralkova und Roch’n Roll MXL stattliche 26 Fehler – aber die zählten eben nicht, Streichergebnis. Fünf Teams, darunter auch die deutsche Equipe, hatten nach dem ersten Umlauf mit lediglich vier Strafpunkten gleichauf an Position zwei gelegen.


Zweiter Umlauf beim EEF-Nationenpreis Budapest bringt klare Entscheidung


Im zweiten Umlauf schlug dann die Stunde der deutschen Equipe. Interessanterweise wechselten die Rollen. Auftaktreiter Tobias Meyer kam auch in der zweiten Runde auf vier Strafpunkte. Im ersten Umlauf hatte sein Schimmel Caillou v. Christian das Begrenzungsband am Wassergraben ziemlich deutlich getroffen. Justine Tebbel, die in Runde eins am vorletzten Sprung nicht die richtige Distanz erwischt hatte, ritt Cote de Pablo, ihr DM-Pferd, null über den Parcours.


Britt Roth und Jeffrey hatten in der ersten Runde einen Traumritt geliefert. Jeder Sprung ein Satz. Der neunjährige Comme il faut-Sohn sprang so, als hätte man jedes Hindernis auch noch einmal mindestens zehn Zentimeter höher ziehen hätte können. Im zweiten Umlauf lieferte das Paar aus Rheinland-Pfalz mit zwei Abwürfen das Streichergebnis. Am kontinuierlichsten war Maximilian Lill mit Kommandant, dem zweiten Nachkommen von Comme il faut im deutschen Team, unterwegs. Zweimal null, souverän geliefert.


So summierten sich acht Strafpunkte, was den Sieg vor Tschechien bedeutete. Das Team wurde ex aequo Zweiter mit der Abordnung aus den Niederlanden (Finn Boerekamp/Just Penelope JW van de Moerhoeve, 0/4; Logan Fiechter/Lieverella, 4/4; Mel Thijssen/Arnold, 4/8; Jur Vrieling/VDL Mattias, 0/0).


Ergebnisse EEF Nationenpreis Budapest 2026


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