Nationenpreis Rom: Hinner, Sprehe, Ahlmann und Vogel Zweite nach Stechen
Deutschland im Nationenpreis von Rom Zweiter – Mexiko siegt im Stechen
Richard Vogel und Gangster - hier beim Weltcup-Finale 2026, waren im Stechen in Rom für Deutschland am Start. Foto: sportfotos-lafrentz.de Das deutsche Team von Bundestrainer Otto Becker musste sich am Ende im Nationenpreis von Rom knapp geschlagen geben und belegte Rang zwei. Das Springen auf der Piazza de Siena musste im Stechen entschieden werden.
Richard Vogel sechs Sekunden schneller im Stechen in Rom
Für Deutschland trat im Stechen Richard Vogel an. Der Sieger des Großen Preises von Aachen wenige Tage zuvor hatte von Becker den Zuschlag für die Entscheidung erhalten. Mit seinem französischen Hengst Gangster de Montdesir v. Kannan versuchte Vogel im Stechen dann die Scharte vom ersten Umlauf – acht Strafpunkte, Streichergebnis – auszuwetzen. Es war ein Stechen à la Richie: Schnell, Nein superschnell! 39,99 Sekunden benötigte das deutsche Paar im Stechen. Patricio Pasquel und der beim Springpferdezuchtverband Oldenburg-International registrierte Hengst Chakkalou PS kamen für Mexiko nach 45,91 Sekunden ins Ziel. Aber, im Gegensatz zu Vogel, ohne Abwurf – Viva la Mexico, Sieg für die Mittelamerikaner.
Fünf Doppelnuller
Hinter Mexiko und Deutschland platzierte sich Großbritannien mit acht Fehlerpunkten auf Rang drei. Adrian Whiteway und Chacco Volo lieferten hier einen von insgesamt fünf Doppelnullern.
Bereits nach dem ersten Umlauf war klar: Das wird eng im Traditionsstadion in Rom. Die deutsche Mannschaft mit Christian Ahlmann, Sophie Hinners, Jörne Sprehe und Richard Vogel lag gemeinsam mit drei weiteren Nationen bei vier Fehlerpunkten auf dem zweiten Platz.
Besonders die beiden deutschen Reiterinnen überzeugten in Rom: Sophie Hinners und Iron Dames Combella v. Cornet du Lys sowie Jörne Sprehe mit dem Toulon-Sohn Toys blieben in beiden Umläufen ohne jeden Fehler. Christian Ahlmann musste mit dem Zangersheider Hengst Applebridge Tag Z in beiden Runden jeweils einen Abwurf hinnehmen. Richard Vogel und Gangster de Montdesir eröffneten den Nationenpreis mit acht Fehlerpunkten, konnten sich im zweiten Umlauf jedoch steigern und blieben fehlerfrei.
Zufriedenes Fazit
„Das war schade, dass bei Richard Vogel im Stechen eine Stange fiel. Wir hätten natürlich gerne gewonnen, aber der zweite Platz ist aller Ehren wert und wir gratulieren den Mexikanern“, sagte Bundestrainer Otto Becker nach der Entscheidung.
Ergebnisse CSIO5* Piazza de Siena