Wieder vereint – Gerrit Nieberg stellt Blues d'Aveline in Balve vor
Blues d’Aveline wieder bei Gerrit Nieberg
Wieder vereint: Gerrit Nieberg und Blues d'Aveline. Foto: Sportfotos-lafrentz.de 2023 gewannen Gerrit Nieberg und Blues d’Aveline das Weltcup-Springen von Leipzig. In Helsinki waren sie Zweite, im Aachener Preis von Europa Vierte usw. 2023 vertraten sie Deutschland beim Weltcup-Finale. Mehrfach stellte Bundestrainer Otto Becker sie für Fünf-Sterne-Nationenpreise auf. Kurz: Das Paar war hoch erfolgreich.
Blues d’Avelines Besitzer ist Österreicher. Anfang 2024 beschloss er, den damals zwölfjährigen Schimmel zu Max Kühner zu geben, der ebenfalls unter österreichischer Flagge startet. Doch die großen Erfolge blieben den beiden verwehrt. In den vergangenen Saisons konnten die beiden zwar Top Ten-, aber keine einzige Top drei-Platzierung auf internationalem Niveau erreichen. Zuletzt waren sie im März beim Saut Hermès am Start.
Comeback mit Nieberg
Nun sprang Blues d’Aveline in Balve mit Gerrit Nieberg. Der berichtete gegenüber EQUI PAGES: „Es kam unerwartet, damit hatte ich auch nicht gerechnet. Aber der Besitzer hat angerufen und gefragt, ob ich ihn nochmal reiten würde.“ Da ließ Nieberg sich nicht zweimal bitten. „Ich habe momentan nicht viele bessere Pferde“, ordnete er ein. Das Arrangement sei noch „ein bisschen auf Probe“. Aber Nieberg betont: „Es fühlt sich sehr gut an! Ich bin ganz zuversichtlich, dass wir nochmal ein kleines Comeback starten können.“
Der Anfang war jedenfalls viel versprechend. Gleich in der ersten gemeinsamen Prüfung, einem 1,45 Meter-Springen der internationalen Tour in Balve, waren die beiden bereits null und als Vierte platziert.