Revolution beim CDI Jerez platziert

Turnier-Comeback von Revolution in Spanien

Dressur
Revolution mit Andreas Helgstrand bei den Weltmeisterschaften der jungen Dressurpferde 2019. Foto: sportfotos-lafrentz.de Revolution mit Andreas Helgstrand bei den Weltmeisterschaften der jungen Dressurpferde 2019. Foto: sportfotos-lafrentz.de
Wie angekündigt war der ehemalige Preisrekordler und Dressurpferde-Weltmeister Revolution am Wochenende beim CDI Jerez mit seinem neuen Reiter seit langem mal wieder im Turniereinsatz.

2015 wechselte der heute 13-jährige Westfalenhengst Revolution für mehr als eine Million Euro über den Verdener Hengstmarkt zu Helgstrand Dressage. Unter Andreas Helgstrand gewann er 2018 Gold und 2019 Silber bei den Weltmeisterschaften der jungen Dressurpferde. Später ging er mit Helgstrand auch national Grand Prix, bis er 2023 an den Portugiesen Roberto Brasil verkauft wurde, der von den Olympischen Spielen in Paris träumte. Bei ihrem ersten und bislang einzigen Turniereinsatz Anfang 2024 beim CDI3* in Cascais erzielten sie  61,978 Prozent im Grand Prix. Das war dieses Wochenende in Jerez besser.


Grand Prix


24 Paare hatten sich für die Grand Prix-Tour in Jerez entschieden. Der Sieg ging an Portugals derzeit erfolgreichste Reiterin, Maria Caetano auf dem portugiesischen Sportpferd Hit Plus. Für den Bretton Woods-Sohn, mit dem Caetano unter anderem 2024 bei den Olympischen Spielen in Paris am Start war, wurden es 74,109 Prozent – mehr als je zuvor.


Für Roberto Brasil und Revolution wurde es Platz elf mit 65,283 Prozent. Zusammenfassend lässt sich sagen: Der Rocky Lee-Sohn punktete immer dann, wenn es nach vorne geht und er seine drei überragenden Grundgangarten präsentieren kann. Die Lektionen, in denen Versammlung gefragt ist, konnten weniger überzeugen. In den drei (zweifach zählenden) Piaffen kam er auf eine Durchschnittswertnote von 5,1 von den fünf Richtern.


Kür


Auch in der Kür konnten sich Maria Caetano und Hit Plus über einen persönlichen Wertnotenrekord freuen: 78,940 Prozent und auch das war ein Sieg. Nur ein Viertel der Teilnehmer des Grand Prix hatte sich für die Kür entschieden. Der Rest ist heute im Grand Prix Special dran. Roberto Brasil und Revolution waren unter den sechs Startern der Kür. Mit der Linienführung nach eigenem Ermessen klappte es besser. Diesmal kamen sie auf eine Durchschnittsnote von 6,1 in der Piaffe und auf 72,660 Prozent ingesamt. Das bedeutete in diesem Starterfeld den dritten Rang.


Alle Ergebnisse finden Sie hier.


 


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