Vitalis-Vollbruder mit Adrienne Lyle siegreich in Wellington
Siegreiches Debüt für My Vitality und US-Amerikanerin Adrienne Lyle
Noch hat die US-Reiterin Adrienne Lyle keinen vierbeinigen Partner gefunden, mit dem sie an die Erfolge mit Salvino (hier auf dem Weg zu Silber in Tokio 2021) anknüpfen könnte. Vielleicht mit My Vitality. Foto: Sportfotos-lafrentz.de 76,17 Prozent lautete das Ergebnis für mit den niederländischen Warmbluthengst My Vitality unter dem Sattel von Adrienne Lyle in der Intermediaire II. Das reichte für den Sieg in der national ausgeschriebenen Prüfung.
Der groß gewachsene Hengst v. Vivaldi aus der Tolivia v. D-Day war vor dem Wechsel nach Übersee international unter Cathrine Rasmussen (NOR) am Start und nahm als Sechs- und Siebenjähriger an den Weltmeisterschaften der jungen Dressurpferde teil.
„Er hat einen außergewöhnlichen Charakter“, sagte Lyle gegenüber dem Chronicle of the Horse über ihren neuen Sportpartner. Besonders beeindruckt zeigte sie sich von seiner Lernfähigkeit und Gelassenheit im Viereck, obwohl er in Wellington erstmals Piaffe, Passage sowie Einer- und Zweierwechsel im Turnierring präsentierte. „Er wollte alles richtig machen und hat das sehr souverän angenommen.“
Langfristig sieht Lyle in My Vitality einen möglichen Kandidaten für die Olympischen Spiele 2028 in Los Angeles, betont jedoch einen behutsamen Aufbau. Ein Grand-Prix-Debüt des Paares könnte bereits im Laufe der aktuellen Wintersaison in Florida erfolgen.
Neben My Vitality stehen Lyle mit Lars van de Hoenderheide nach Verletzungspause sowie den beiden Nachwuchspferden One Million und Don Machiavelli weitere Perspektivpferde im Hinblick auf LA 2028 zur Verfügung.