Cathrine Laudrup-Dufour und Freestyle: neue Kür für WM Aachen 2026  soll auf Falsterbo Horse Show Premiere feiern

Neue Kür für Aachen – darum verzichtete Cathrine Laudrup-Dufour auf die dänische Meisterschaft

Dressur
Cathrine Laudrup-Dufour und Mount St. John Freestyle in Hagen 2026. Foto: sportfotos-lafrentz.de Cathrine Laudrup-Dufour und Mount St. John Freestyle in Hagen 2026. Foto: sportfotos-lafrentz.de
Die dänischen Meisterschaften fanden ohne Titelfavoritin und Dänemarks unbestrittene Nummer eins, die Weltranglistenerste Cathrine Laudrup-Dufour statt.  Hintergrund sind Arbeiten an einer neuen Kür.

Wenn schon tanzen auf weltmeisterlichem Parkett, dann so perfekt wie möglich: Cathrine Laudrup-Dufour tüftelt noch an einer neuen Kür. Wegen der Neuberechnung des Schwierigkeitsgrads (DOD) hatte die Dänin sich entschieden, die Kür, die sie hofft im WM Finale in Aachen präsentieren zu können, neuzugestalten.


Gemeinsam mit ihrer Trainerin Kyra Kyrklund ist sie dabei, die Lektionsfolge, den „Floor Plan“, neu zu erstellen. Er liegt den Richterinnen und Richtern während des Ritts  vor, damit diese Kombinationen und die höchstmögliche Benotung der gezeigten Abfolge korrekt bewerten zu können.


Neue Kür für Freestyle


Erstmals öffentlich reiten, möchte Cathrine Laudrup-Dufour diese Kür, so der aktuelle Stand der Dinge, im Rahmen der Falsterbo Horse Show vom 4.– 12. Juli 2026. Freestyle, die Hannoveraner Stute, sei schließlich schon 17 Jahre alt. Mit der Fidermark-Tochter hatte sie in den vergangenen sechs Monaten schon mehrfach mehr als 90 Prozent in Küren erringen können, zuletzt in Herning. Entsprechend wolle sie mit ihren Kräften haushalten, heißt es von seitens der Reiterin.


„Ich freue mich riesig, wieder bei der Falsterbo Horse Show dabei zu sein, und bin sehr gespannt darauf, unsere neue Kür zum ersten Mal vorzustellen. Ich liebe es, in Schweden an Turnieren teilzunehmen, und ich glaube, dass dies die perfekte Vorbereitung auf die Weltmeisterschaften im Pferdesport später in diesem Sommer sein wird“, so Laudrup-Dufour in einer Pressemitteilung des schwedischen Turniers.


Neuigkeiten aus Dänemark betreffen auch Nanna Skodborg Merrald, die nicht länger auf dem Gestüt Blue Hors angestellt ist.


Der neue Schwierigkeitsgrad (DOD) in der Kür kompetent erläutert


Podcast „Erzähl mir was vom Pferd“, Folge 5: Katrina Wüst, die „Kür-Päpstin“ über das reiten und richten einer Dressurkür. Foto: sportfotos-lafrentz/KI

Podcast „Erzähl mir was vom Pferd“, Folge 5: Katrina Wüst, die „Kür-Päpstin“ über das reiten und richten einer Dressurkür. Foto: sportfotos-lafrentz/KI

In der Folge„Audienz bei der Kürpäpstin“ ist unter anderem der neu berechnete Schwierigkeitsgrad (Degree of Difficulty, DOD) ein Thema. Er soll dafür sorgen, dass Harmonie höher bewertet wird als eine nicht gelungene Anhäufung von Höchstschwierigkeiten, bei denen das Paar im Viereck überfordert wirkt. Hier geht’s direkt zur Folge.

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