Pferdewechsel beim Weltcup Finale für Raphael Netz

Netz mit Dieudonné statt Camelot nach Fort Worth

Dressur
Raphael Netz und Dieudonné im Grand Prix von ’s-Hertogenbosch. Foto: sportfotos-lafrentz.de Raphael Netz und Dieudonné im Grand Prix von ’s-Hertogenbosch. Foto: sportfotos-lafrentz.de
Raphael Netz wird beim Weltcup Finale in Fort Worth vom 8. bis 12. April anders als geplant nicht Camelot reiten, sondern Dieudonné.

Wie der 27-jährige Raphael Netz berichtet, hat sich sein erfahrener Great Escape Camelot auf der Weide ein Eisen abgetreten. Daraus hat sich ein Hufgeschwür entwickelt. Das wird nicht rechtzeitig ausgeheilt sein, um den 15-jährigen KWPN-Wallach in Fort Worth an den Start zu bringen. Ergo schlägt die große Stunde für Netz‘ zweites Eisen im Feuer, den selbst ausgebildeten Dieudonné.


Mit „Dieu“ war Netz zuletzt in ’s-Hertogenbosch am Start und begeisterte dort einmal mehr mit seinem schönen Reiten. Es war auch das Turnier, bei dem die beiden ihr bislang bestes Kür-Ergebnis erzielen konnten: 80,810 Prozent. Das ist nicht viel weniger als Camelots bisherige Topleistung von 80,940 Prozent, die es in Neumünster für die beiden gab.


Über Dieudonné


Anders als Camelot, der schon Grand Prix fertig war, als er zu Netz kam, hat er den 13-jährigen Württemberger Dante Weltino-Sohn selbst ausgebildet, ein sehr sensibles Pferd. Seit rund eineinhalb Jahren sind die beiden auf internationalem Parkett unterwegs und haben sich stetig gesteigert. In ’s-Hertogenbosch ging der blutgeprägte Rappe nicht nur seine bislang beste Kür, sondern erzielte auch im Grand Prix die höchste Bewertung bisher: 72,826 Prozent.


Besitzerin beider Pferde ist Sonja Krall, die auch selbst erfolgreich ist bis Klasse S.


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