Katharina Hemmer und Slaide: Sieg Grand Prix Agravis Cup Münster
Knapper Grand Prix-Sieg für Katharina Hemmer in Münster
Katharina Hemmer und Slaide, hier in Balve 2024, haben beim Agravis Cup den Grand Prix gewonnen. Foto: sportfoto-lafrentz.de Katharina Hemmer und Slaide haben den Grand Prix im Rahmen des Agravis Cup in der Halle Münsterland gewonnen. Der Hannoveraner Spörcken-Sohn war 1,5 Punkte besser (71,12 Prozent) als der Warendorfer Landbeschäler Zoom mit Helen Langehanenberg (71,06). Während Hemmers Ritt ohne größere Fehler ablief, in der Rechtspirouette wäre noch mehr drin gewesen, trübten zwei Patzer den Ritt von Langehanenberg. Das Anpassagieren nach dem versammelten Schritt wollte nicht so recht funktionieren und auch die fliegenden Galoppwechsel zu zwei Sprüngen verliefen nicht so wie geplant.
Dritter wurde Tobis Nabben, der mit dem Fines-Sohn Forster ein Pferd hat, das schon bei der Einlaufprüfung zum Finale des Louisdor Preis 2025 als Zweiter ein Ausrufezeichen hatte setzen können. In Münster misslangen die 15 Einerwechsel, dafür hagelte es in den Piaffen Achten (70,86).
Nicht mehr ganz an die 70 Prozent heran kam „Katha“ Hemmer mit ihrem zweiten Pferd Special Gold. Nach solidem Auftakt gerieten etliche Galopplektionen durcheinander (69,72). So wurde es Platz vier für den Sohn von Isabell Werths dreifachen Weltcupsiegerin Weihegold.
Den Kurz Grand Prix hatte Helen Langehanenberg mit der selbstgezogenen Daniela, einer Tochter ihres Erfolgspferdes Damsey deutlich gewonnen. Mit 73,326 Prozent rangierte sie klar vor der Zweitplatzierten Alina Schrader und Flavio (71,674). Andrea Timpe und ihr Don Carismo wurden Dritte (70,837).