Dorothee Schneider gewann Grand Prix und Kür in Schenefeld
Dorothee Schneider dominiert in Schenefeld – u.a. mit gelungenem Kür-Debüt
Dorothee Schneider und Karlijn V. gewannen dieses Jahr auch schon den CDI3* Grand Prix von Hamburg.
Foto: Thomas Hellmann Schon auf dem Anakenenhof in Pinneberg hatte Dorothee Schneider ihren Vainqueur seit langer Zeit mal wieder zum Einsatz gebracht und dabei den Grand Prix gewonnen. Dieses Wochenende legten sie in Schenefeld nach. Der 13-jährige Hannoveraner Hengst v. Vivaldi gewann den Grand Prix mit satten 76,133 Prozent nach einer sicheren Prüfung ohne große Probleme in den Lektionen. Alle drei Richter sahen „Pepe“ an erster Stelle.
Geschlagen geben musste sich mit 74,367 Prozent unter anderem Stallkollegin Karlijn V.. Die elfjährige Totilas-Enkelin v. Governor ging dieses Jahr ihre erste internationale Grand Prix-Saison und der Reitstall Klövensteen in Schenefeld sollte Schauplatz einer besonderen Premiere für sie werden: ihrer ersten Kür. Im Grand Prix waren sie auf jeden Fall schon mal so lektionssicher unterwegs, dass Schneider das Debüt in Angriff nehmen konnte.
Konkurrenz war auf jeden Fall vor Ort, unter anderem das portugiesische Championatspaar Nuno Palma e Santos und Fortunity. Der Foundation-Sohn ist manchmal für eine Überraschung gut, aber wenn er gut gelaunt ist und konzentriert bleibt, macht ihm in Sachen Piaffe und Passage so schnell keiner was vor. Das demonstrierte er auch dieses Wochenende. Im Grand Prix wurde er mit 72,433 Prozent Dritter, gefolgt von Tessa Frank auf der Holsteiner Casall-Tochter Lavaletta (71,033) sowie Juliane Brunkhorst mit Fürst Enno (70,233).
Kür-Premiere für Karlijn V.
Gestern Abend stand dann die erste Kür auf dem Plan für Karlijn. Sie ist ganz neu. Für die musikalische Untermalung sorgt Barry White mit seinem Klassiker „You’re the first, the last, my everything“. Man kann sagen: Debüt gelungen! Karlijn gewann ihre erste Kür mit satten 79,583 Prozent und es wären wohl noch mehr gewesen, hätte sie auf der gebogenen Linie sofort in den Rhythmus der Einerwechsel gefunden.
Vainqueur hatte Reitmeisterin Schneider diesmal gar nicht an den Start gebracht. Die silberne Schleife sicherten sich der Wedeler Portugiese Nuno Palma e Santos und sein elfjähriger Foundation-Sohn Fortunity S, für die es auch erst ihre zweite Kür war, obwohl sie schon 2024 erstmals zur Musik getanzt haben. Damals in Redefin kamen sie mit rund 70 Prozent aus dem Viereck. Gestern in Schenefeld konnten sie knapp zehn Prozent drauf packen – Platz zwei mit 79,417 Prozent.
Platz drei wurde ein Unentschieden. Sowohl Tessa Frank und Lavaletta als auch Juliane Brunkhorst und Fürst Enno waren mit jeweils 77,250 Prozent aus dem Viereck gekommen.
Alle Ergebnisse aus Schenefeld finden Sie hier.