Benjamin Werndl und Quick Decision gewinnen Grand Prix für die Kür in Ornago

Quicks ohne Fehl und Tadel in Ornago

Dressur
Benjamin Werndl und Quick Decision beim Louisdor-Preis Finale in Frankfurt. Foto: Sportfotos-lafrentz.de Benjamin Werndl und Quick Decision beim Louisdor-Preis Finale in Frankfurt. Foto: Sportfotos-lafrentz.de
Benjamin Werndl und Quick Decision haben den Grand Prix für die Kür beim CDI3* in Ornago klar für sich entschieden.

Seit rund einem Jahr sind Benjamin Werndl und Quick Decision ein Team. Uta Gräf hatte den bunten Fuchs aus der Zucht von Blanka Heier bis S***-Niveau ausgebildet. Dann wechselte er zusammen mit dem viel zu früh verstorbenen Diallo aus Kirchheimbolanden nach Aubenhausen.


Seither hat Werndl schon einige Turniere mit „Quicks“ bestritten, aber in erster Linie national. Das letzte war das Louisdor-Preis Finale in Frankfurt. Da waren sie Dritte mit 70,660 Prozent. Zuvor hatten Werndl und sein zehn Jahre junger Quaterhall-Sohn ihre internationale Premiere in Salzburg mit 70,674 Prozent für sich entschieden. Das heute war der sechste Grand Prix de Dressage, der zweite internationale Auftritt. Und auch den konnten sie für sich entschieden, diesmal mit 71,50 Prozent.


Auftritt in Ornago


Alle Richter hatten Werndl und Quick Decision an erster Stelle mit Bewertungen von 69,130 bis 73,261 Prozent. Quick Decision besticht durch seine solide Grundausbildung, die sich in der sicheren Anlehnung, Balance und Selbsthaltung äußert. Dementsprechend sicher gelang den beiden auch ihre heutige Prüfung, für die sie von drei der fünf Richter eine 8,0 in Sachen Harmonie und Gesamteindruck erhielten und eine 7,5 von den anderen beiden Kollegen, also Noten über dem Niveau des gesamten Rittes.


Zweite wurde die Spanierin Beatrice Ferrer-Salat auf dem Negro-Sohn Elegance (69,826), gefolgt von Charlotte Lenker auf dem rheinischen Grey Flanell-Sohn Gentleman (69,217). Yara Reichert wurde mit Valverde Vierte (67,522).


Zweite gelbe Schleife für Werndl


Neben Quick Decision hatte Benjamin Werndl auch den neunjährigen For Romance-Sohn Fosbury mit nach Ornago gebracht, der die Intermédiaire A mit 70,245 Prozent für sich entschied und für seine Piaffen Wertnoten bis 8,0 erhielt.


Yara Reichert belegte mit dem zehnjährigen Fürstenball-Sohn Force Majeure Rang zwei (67,892) und wurde mit der elfjährigen Sezuan-Tochter Special Diva Dritte (65,147) der vier Paare in der Prüfung.


Ein Wiedersehen gab es für das Team Aubenhausen in Ornago mit einem alten Bekannten, dem inzwischen 17-jährigen KWPN-Hengst Elastico. Er war einst U25-Europameister mit dem früheren Aubenhausen-Reiter Raphael Netz, ehe er an die Familie Jöbstl nach Österreich verkauft wurde. Ursprünglich ging er unter Paul Jöbstl, inzwischen ist er aber U21-Partner für dessen Schwester Fanny, die heute mit ihm die FEI Mannschaftsaufgabe der Jungen Reiter mit 71,422 Prozent für sich entschied.


Alle Ergebnisse finden Sie hier.


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